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07.01.2004

11:31 Uhr

Erfolgreicher Mittelstand im In- und Ausland

Boge setzt auf regionale Kooperationen

VonWaldemar Schäfer, Handelsblatt

"Wir wollen ein unabhängiges Familienunternehmen bleiben", betont Wolf D. Meier-Scheuven, Geschäftsführer von Otto Boge in Bielefeld.

BIELEFELD. Der 44-jährige Urenkel des Firmengründers Otto Boge sieht die Vorteile der Familienunternehmen vor allem in einfacheren Entscheidungsprozessen als in Konzernen sowie dem engeren Kontakt der Führung zu den Kunden und die dadurch schnellere Anpassung an deren Wünsche.

Bei dem Konzentrationsprozess unter den deutschen Kompressorenherstellern hätten "Familienunternehmen gewonnen, während konzerngeführte Unternehmen auf der Strecke blieben". International sind die weltweit größten Wettbewerber jedoch unverändert Konzerne. Allen voran der Weltmarktführer Atlas Copco, Schweden. Ferner Gardner Denver und Ingersoll-Rand, USA, CompAir, Großbritannien und Fu Sheng, Taiwan. Im Inland, wo sich Boge mit einem Marktanteil von etwa 25 Prozent insgesamt auf dem zweiten Platz und bei ölfreien Kompressoren auf Platz eins sieht, konkurriert man mit Familienunternehmen wie Kaeser, Coburg.

Meier-Scheuven, der die 1907 gegründeten Boge Kompressoren, Otto Boge GmbH & Co. KG seit 1995 führt - seit 1996 gemeinsam mit Rolf Struppek (52) -, konnte den Umsatz seither nahezu verdoppeln. "Wir wachsen in den letzten Jahren langsamer, aber auch in schwierigen Jahren gelingt es uns, zu wachsen." 2003 erreichte der Umsatz mit Kolben-, Schrauben-, Turbokompressoren, Druckluftlösungen und Serviceleistungen 78 Millionen Euro. Dies war eine Million Euro mehr als im Vorjahr und zwei Millionen Euro mehr als 2001.

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