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14.02.2002

11:25 Uhr

Ergebnisse einer neuen Studie

Portale verlieren an Bedeutung

Schlechte Nachrichten für Internet-Portale und Suchmaschinen: Die Nutzer sind mittlerweile so selbstständig, dass sie solcher Einstiegs-Hilfe immer weniger bedürfen. Freuen können sich darüber die Inhaber großer Marken.

hon DÜSSELDORF. Das hat der kalifornische Online-Marktforscher WebSideStory herausgefunden. Danach steuern weltweit 52 Prozent aller Surfer ihr Ziel direkt an, über Bookmarks oder über die direkte Eingabe der Adresse. Vor einem Jahr waren es nur 46 Prozent. Nutznießer davon sind vor allem die großen Namen wie Amazon.com, die den Nutzern vertraut sind und die sich leicht merken lassen.

In Deutschland und Japan ist diese Tendenz sogar noch stärker: Dort zählen 63 beziehungsweise 71 Prozent der Nutzer zu den schnörkellosen Surfern. Im Vorjahr waren es noch 54 beziehungsweise 60 Prozent. In den USA stieg die Zahl von 50 auf 58 Prozent.

"Das zeigt, dass das reine Surfen im Netz immer mehr zurückgeht", sagte Geoff Johnston, Vize Präsident des Produktmarketing bei der WebSideStory-Tochter StatMarket. "Die Leute wissen genau, wo sie hinwollen."

Für "surfen" oder "browsen" als universelle Metapher für die Internet-Nutzung sollte deshalb auch ein sprachlicher Ersatz gefunden werden.

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