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25.05.2000

15:28 Uhr

Reuters FRANKFURT. Die Aktien der Commerzbank-Tochter Comdirect werden in einer Bookbuilding-Spanne von 25 bis 31 Euro angeboten. Wie die konsortialführende Commerzbank am Montag in Frankfurt weiter mitteilte, behält sie sich für den Fall einer besonders hohen Nachfage eine Erhöhung des Ausgabepreises auf bis zu 34 Euro vor. Die Zeichnungsfrist soll in der Zeit vom 23. Mai bis zum 2. Juni laufen. Die Erstnotiz der Direktbank am Wachstumssegment der Deutschen Börse ist für den 5. Juni geplant. Der Commerzbank fließen durch die Abgabe von insgesamt bis 7,6 Mill. Comdirekt-Aktien bis zu 258 Mill. Euro zu, die unter anderem für den Aufbau des Internet-Geschäfts verwendet werden sollen.

Von den zum Angebot kommenden Aktien stammen nach Angaben des Börsenkandidaten 20,5 Mill. Stück aus einer Kapitalerhöhung. Fünf Mill. Papiere werde die Commerzbank im Rahmen des ersten Angebotes abgeben, aus deren Besitz auch die Mehrzuteilungsreserve von 2,6 Mill. Stück stammten. Dem Emissionskonsortium gehören den Angaben zufolge auch Morgan Stanley, Dean, Witter und Warburg Dillon Read als Co-Lead- Manager an.

Die in Quickborn ansässige comdirect bank AG gilt als der schärfste Konkurrent der bereits am Neuen Markt notierten Online-Finanzdienstleister Consors und der Direkt Anlage Bank. Bis Ende März zählte das Unternehmen nach eigenen Angaben insgesamt 390 000 Kunden. Davon seien 334 000 auf das lukrative Brokerage-Geschäft entfallen, womit man in diesem Bereich leicht hinter Consors mit 375 000 Kunden per Ende März zurück bleibe. Die Direkt Anlage Bank (DAB) zählte nach eigenen Angaben gleichzeitig 221 510 Kunden. Im April 2000 habe sich die Kundenzahl bei Comdirect auf 478 000 und die Zahl der Onlinedepots auf 434 000 erhöht.

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