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12.01.2001

20:20 Uhr

dpa/afx FRANKFURT. Der Euro ist am Freitag gefallen. Die europäische Gemeinschaftswährung rutschte am Nachmittag um mehr als einen halben US-Cent unter die Marke von 0,95 $. Marktbeobachter führten dies auf die besser als erwartet ausgefallenen US-Einzelhandelszahlen zurück. Dabei war der Euro zuvor kurzfristig der Schwelle von 0,96 $ nahe gekommen. Um 16.30 Uhr hatte sich die Gemeinschaftswährung wieder leicht erholt und notierte bei 0,9499 $.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 0,9545 (0,9523) festgesetzt. Der $ verbilligte sich damit leicht auf 2,0491 (2,0538) DM.

Sarah Lütgert, Analystin bei HSBC Trinkaus & Burkhardt in Düsseldorf, sieht die deutlich besser als erwartet ausgefallenen US-Einzelhandelszahlen als Grund für den Kursrückgang. Zudem seien die Aussichten an der US-Technologiebörse Nasdaq gut. "Der Euro war nach den Gewinnen der letzten Wochen für eine Korrektur reif", sagte die Expertin. Anleger hätten geradezu auf einen Grund gewartet, die Gemeinschaftswährung zu verkaufen. Der Euro könne so wieder etwas "Atem holen". Es handele sich aber um ein kurzzeitiges Tief, prognostizierte die Expertin. Ihre Meinung nach dürfte der Euro nach unten bei 93,20 $ begrenzt werden. Die obere Schwelle liege bei 0,96 $, meinte sie.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,6408 (0,6350) britische Pfund, 112,35 (111,75) japanische Yen und 1,5410 (1,5324) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete im Londoner Nachmittags-Fixing 263,70 (264,15) $.

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