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30.05.2000

15:01 Uhr

vwd PARIS. France Telecom SA, Paris, will zehn bis 15 % der Aktien von New Orange, die durch die Fusion von Orange plc, Bristol, mit den Mobilfunkaktivitäten des französischen Telekommunikationsunternehmens entsteht, an die Börse bringen. Mit dem Erlös von geschätzten 14 Mrd Euro will France Telecom, wie bereits gemeldet, eigene Aktien von VodafoneAirTouch plc, Newbury, zurückkaufen. Dies solle in den nächsten zwei Jahren geschehen, und die Titel sollten dann erneut platziert werden. Aus der Zweitplatzierung erhofft sich France Telecom nach eigenen Angaben einen Erlös zwischen fünf und sieben Mrd Euro.

Teil der Rückkauf-Vereinbarung ist, dass France Telecom Vodafone Put-Optionen auf ihre Anteile zugesagt hat, die mit der Schuldverschreibung einen Mindestwert des Angebots von 8,4 Mrd Pfund garantierten, teilte Vodafone mit. Im Gegenzug habe Vodafone France Telecom eine Call-Option auf ihre France-Telecom-Aktien garantiert, die wahlweise zum Markt- oder Emissionspreis ausgeübt werden könne, wenn Vodafon sich dazu entschließe, ihre Aktien zu verkäußern oder ihre Put-Opton auszuüben. Zudem könne Vodafone ihre France-Telecom-Aktien nach einer sechsmonatigen Sperrfrist am Markt verkaufen.

Die Put- und Call-Optionen unterliegen den Angaben zufolge dem "Cap and Flow Arrangement", das den Wert des bardgeldlosen Teild, den Vodafone erhält, auf eine Spanne zwischen 8,4 und 14,2 Mrd Pfund festlegt. Vodafone besitzt nach dem Verkauf von Orange genau 9,99 % des Aktienkapitals bzw. 113,8 France-Telecom-Titel im Wert von rund zehn Mrd Pfund. Diese Anteile beinhalten keine Stimmrechte. France Telecom bestätigte außerdem, dass die Internettochter Wanadoo im Herbst an die Börse gebracht werden soll. Zudem sei geplant, in den nächsten zwei Jahren Teile des Nicht-Kern-Geschäfts im Wert von rund 20 Mrd Euro zu verkaufen.

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