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24.01.2001

16:14 Uhr

Reuters WIEN. Die BMW-Unternehmen in Österreich haben eigenen Angaben zufolge 2000 erneut Rekordwerte bei Absatz, Umsatz und Produktion erreicht und planen für 2001 Investitionen von rund einer Milliarde österreichische Schilling (73 Mill. Euro). Der Umsatz der sechs österreichischen BMW-Gesellschaften habe 2000 um 13,2 % auf umgerechnet rund 2,2 (1,9) Mrd. Euro zugenommen, die Motorenproduktion sei um 13,9 % auf 621 000 (545 000) Einheiten gewachsen, sagte der Geschäftsführer der BMW Motoren GmbH, Wolfgang Kropf, am Mittwoch in Wien. Davon seien 384 000 (371 000) Benzin- und 237 000 (174 000) Dieselmotoren gewesen. Der Umsatz der Motoren GmbH sei um 16,5 % auf rund 1,7 Mrd. Euro gestiegen.

Schwerpunkte der für 2001 geplanten Investitionen seien die Erweiterung der Dieselkapazitäten in der mechanischen Fertigung und der Motorenmontage, der Umweltschutz, neue Prüftechnologien sowie die Erweiterung der Logistikstrukturen. Die Neuzulassungen habe BMW 2000 in einem insgesamt um 1,5 % rückläufigen österreichischen Automobilmarkt um zwei Prozent auf 11 675 (11 451) Fahrzeuge gesteigert. BMW habe damit einen Marktanteil von 3,8 (3,7) Prozent erzielt, sagte der Alleingeschäftsführer der BMW Group Austria, Felix Clary. 2001 solle für BMW Österreich ein Rekordjahr werden. Bei den Auto-Neuzulassungen wolle man die Marke von 12 000 Stück überschreiten. Weltweit setzte BMW nach früheren Angaben im Jahr 2000 über 822 000 (751 272) Autos ab.

Kropf forderte eine flexiblere Arbeitszeitregelung im Werk Steyr. Auch die verkehrstechnische Anbindung des Standortes, an dem BMW vor allem Motoren produziert, müsse verbessert werden. "Der derzeitige Zustand ist völlig inakzeptabel", sagte Kropf. BMW Steyr beschäftigte den Angaben zufolge im vergangenen Jahr 2496 (2455) Mitarbeiter.

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