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25.01.2003

17:32 Uhr

Erster Sieg beim VfL

Schalke schlägt Wolfsburg mit 2:1

Der FC Schalke 04 hat es endlich geschafft. Im sechsten Bundesliga-Spiel beim VfL Wolfsburg gelang den Gelsenkirchenern am Samstag mit 2:1 (0:0) der erste Sieg. Schalke erarbeitete sich damit eine gute Ausgangsposition für den Kampf um die Plätze im internationalen Geschäft.

HB/dpa WOLFSBURG. Entscheidend war der Doppelschlag kurz nach der Pause, als Sven Kmetsch (47.) und Gustavo Varela (50.) trafen. Die Wolfsburger durften sich nur über den Treffer von Tomislav Maric (71.) und einen Zuschauer-Rekord freuen. 26 127 Fans sahen die zweite Partie in der neuen Volkswagen-Arena. Die Wolfsburger kassierten im zweiten Punktspiel in der neuen Volkswagen-Arena bereits die zweite Niederlage. Gegen Schalke, im alten Stadion am Elsterweg einer der Lieblingsgäste, spielte der VfL zu harmlos. Die Gäste hingegen agierten wesentlich gefährlicher und verdienten sich die drei Punkte auch mit spielerisch gelungenen Aktionen.

Die Schalker dominierten von Beginn an und setzten die Wolfsburger unter Druck. Früh attackierten sie den VfL, unterbanden so ein kontrolliertes Aufbauspiel der Gastgeber. Und schon in der zweiten Minute hatten die mitgereisten Fans den Torjubel auf den Lippen, als Ebbe Sand nur den Pfosten traf.

Die Wolfsburger Defensive wirkte wackelig, vor allem Maik Franz in der Innenverteidigung und dem gerade erst verpflichteten Pablo Thiam unterliefen einige Fehler. Die Schalker, bei denen Andreas Möller auf der Bank saß und der lange verletzte Varela nach zweieinhalb Monaten sein Comeback gab, hatten wesentlich mehr vom Spiel. Einen zweiten Pfostentreffer gab es durch Emile Mpenza (40.), der nach einem Fehler von Thomas Rytter die beste Chance des Spiels ausließ. Zudem verpassten Kmetsch (24.) und Varela kurz vor der Pause Möglichkeiten zur Führung.

Auf der gegenüberliegenden Seite ging es weniger turbulent zu. Die Wolfsburger, die auf ihre Topstürmer Diego Klimowicz und Robson Ponte verzichten mussten, kamen nur selten gefährlich vor das Schalker Tor. Stefen Effenberg bekam das Spiel nicht in den Griff und setzte keine Akzente. Die beste Szene vor dem Tor der Gäste war in der ersten Halbzeit ein Freistoß von Martin Petrow (20.).

Die Tore fielen erst nach dem Wechsel. Nach den beiden schönen Treffern von Kmetsch und Varela bestimmten die Schalker die Partie noch deutlicher. Der VfL, der seine internationalen Ambitionen vorerst vergessen kann, hatte zu wenig entgegenzusetzen und kam nur zum Tor durch Maric.

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