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23.04.2003

11:11 Uhr

Erstmals Intel-Chip verwendet

Palm rüstet PDAs mit Digitalkamera aus

Palm will mit zwei neuen Modellen seine Marktführerschaft auf dem Markt der Persönlichen Digitalen Assistenten (PDA) behaupten und zugleich die schwache Nachfrage der vergangenen Monate überwinden.

HB/dpa MILPITAS. Der Taschencomputer-Hersteller stellte am Mittwoch in Milpitas (Kalifornien) mit dem Zire 71 einen PDA für den privaten Verbraucher vor, der mit einer Digitalkamera ausgestattet ist. An Geschäftskunden richtet sich der neue Tungsten C, mit dem Palm erstmals XScale-Prozessoren von Intel einsetzt. Im dritten Quartal des Geschäftsjahres, das am 28. Februar endete, waren insbesondere die beiden bisherigen Tungsten-Modelle T und W schwächer als erwartet verkauft worden. Erst nachdem Palm den Preis für den Tungsten deutlich verringerte, zog die Nachfrage nach dem Spitzenmodell an. Im Gegensatz zum Tungsten W bietet das neue Tungsten-Modell C keine Mobilfunk-Komponente (GSM/GPRS), sondern ist für das drahtlose Netzwerk WiFi (802.11b) ausgelegt. In den USA soll der Tungsten C 499 Dollar (ohne Mehrwertsteuer) kosten, in Deutschland 549 Euro (inkl. Mwst.).

Erfolgreicher als die Tungsten-Reihe erwies sich das erste Zire- Modell. Palm setze im dritten Quartal rund 850 000 Geräte des Konsumenten-PDAs ab, der in Deutschland teilweise unter 100 Euro verkauft wurde. Den neuen, leistungsfähigeren Zire 71 hat Palm mit einer einfachen Digitalkamera versehen, die eine Auflösung von 640 mal 480 Pixel bietet. Außerdem kann das 349 Euro teure Gerät Musik in CD-Qualität abspielen.

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