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22.01.2001

15:37 Uhr

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Aktien der Deutsche Börse AG kommen zu einem Preis von 285 bis 335 Euro an die Börse und sind damit etwas günstiger als erwartet. Nach Einschätzung von Analysten werden die Privatanleger im Vergleich zu institutionellen Investoren aber kaum zum Zuge kommen, da die Emission als zu klein erachtet wird. Das Volumen bezifferte die Deutsche Börse am Montag auf 801 bis 941 Mill. Euro (1,57 bis 1,84 Mrd. DM). Die Zeichnungsfrist läuft vom 23. Januar bis 2. Februar. Am 3./4. Februar wird der endgültige Ausgabepreis festgelegt. Die Erstnotierung ist am 5. Februar.

"Der Börsengang der Börse ist sehr spannend. Die Privatanleger gehen aber eher leer aus", sagte Chefanalyst Andreas Köchling von der Frankfurter Sparkasse. Professionelle Investoren würden bevorzugt. Seiner Ansicht nach ist die "Geschichte" des Börsengangs einer Börse dem privaten Investor ohnehin nur schwierig zu vermitteln. Außerdem werde der optisch hohe Aktienpreis viele Anleger von einer Zeichnung abhalten. "Langfristig ist die Emission aber interessant", betonte Köchling. Vor allem die Spekulationen über eine Verflechtung mit der US-Technologiebörse Nasdaq könnte den Aktienkurs der Deutschen Börse beflügeln und das Unternehmen weltweit in eine Pole-Position bringen.

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