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13.01.2002

16:04 Uhr

Erstnotiz am Neuen Markt ist für 4. Februar geplant

Private Media startet unter schlechten Vorzeichen

Bis zu 7,4 Millionen Aktien will die spanischen Private Media Group Anfang Februar am Neuen Markt in Frankfurt platzieren.

hof FRANKFURT. Doch die Aktie des Anbieters von Soft- und Hardcore-Filmen sowie Magazinen kämpft an der amerikanischen Nasdaq, an der das Unternehmen bereits notiert ist, seit Jahresanfang mit Kursverlusten. Um annähernd 20 % ist der Wert der Aktie dort eingebrochen. Das Papier, das dem Niedergang der Nasdaq-Kurse seit seinem Börsenstart Anfang 1999 getrotzt hatte, kostet aktuell wieder weniger als 8 US-$.

In ihren Emissionsstudien kommen die Commerzbank AG und die Steubing AG, die das Zweitlisting in Frankfurt federführend begleiten, zu einer deutlich höheren Bewertung. Steubing berechnet einen "fairen Preis" von 12,50 Euro, die Commerzbank ist sogar noch um Einiges optimistischer. Verglichen wird das Unternehmen dabei mit Gesellschaften aus der Erotik-, aber auch aus der Branchen der Videospieleanbieter. Für das Jahr 2001 wird Private nach Berechnungen der beiden Institute einen Umsatz zwischen 37 und 41 Mill. Euro bei einer auf das Ergebnis vor Steuern und Zinsen berechneten Marge von etwa 27 % ausweisen wird.

Dem Unternehmen werden von den Konsortialbanken für die kommenden Jahre hohe Wachstumsraten und überproportional steigende Margen vorausgesagt. Spätestens 2005 soll der Umsatz mehr als 100 Mill. Euro betragen. Neben einem weiterhin guten Geschäft mit Pornovideos soll dazu der Siegeszug der DVD ebenso beitragen wie Angebote im Internet. Auch ein steigender Bedarf an erotischen Inhalten bei den Fernsehkanälen wird unterstellt.

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