Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

24.03.2003

11:48 Uhr

Ertragswende geschafft

Drillisch schreibt schwarze Zahlen

Die Kölner Telefongesellschaft Drillisch AG hat 2002 die Ertragswende geschafft und wieder Gewinne erwirtschaftet. Konkrete Prognosen für das laufende Geschäftsjahr machte Drillisch nicht.

rtr KÖLN. Das Unternehmen teilte am Montag mit, der Konzern habe 2002 einen Überschuss von 0,7 Mill. ? erzielt nach einem Verlust von knapp 14 Mill. ? im Jahr zuvor. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei auf 6,6 (Vorjahr minus 4,3) Mill. ? gestiegen. Gleichzeitig schrumpfte der Umsatz wegen des rückläufigen Mobilfunk-Endgerätegroßhandels um 16,5 % auf 144,5 Mill. ?. Drillisch bezifferte die Zahl seiner Mobilfunk-Kunden zum Jahresende mit rund 620 000 (607 000). Die Bankverbindlichkeiten von 8,4 Mill. ? wurden nach den Angaben vollständig getilgt. Die Zahl der Mitarbeiter sei im Zuge der Rationalisierungsmaßnahmen auf 161 (233) reduziert worden, hieß es weiter.

Ein konkreten Prognose für 2003 gab Drillisch nicht. Die Ausgangslage für das laufende Geschäftsjahr habe sich durch den vollständigen Schuldenabbau aber verbessert. Wachstumsimpulse erwartet der Konzern durch neue, mobile Datendienste wie beispielsweise Bild-Nachrichten. Sie dürften bereits vor der Einführung von UMTS Ergebnisse liefern. Drillisch arbeitet als Mobilfunk-Service-Provider nicht nur für den Netzbetreiber Vodafone D2 sondern auch mit T-Mobile (D1) und E-Plus zusammen.

Die nach der neuen Einteilung der Börsenindizes seit Montag im Technology-All-Share-Index notierte Drillisch-Aktie gab in einem insgesamt schwachen Marktumfeld um 1,2 % auf 0,82 ? nach.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×