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24.01.2003

07:43 Uhr

Erwartungen der Wall Street erfüllt

Amgen mit starkem Umsatzanstieg

Das weltgrößte Biotechnologie-Unternehmen Amgen Inc. hat im Schlussquartal 2002 dank stark gestiegener Medikamentenumsätze seinen Gewinn fast verdreifacht. Amgen verdiente 456,4 Millionen Dollar (427 Mio Euro) oder 34 Cent je Aktie gegenüber einem Gewinn von 163 Millionen Dollar oder 15 Cent je Aktie im entsprechenden Vorjahresabschnitt. Dies gab die in Thousand Oaks (Kalifornien) ansässige Biotech-Firma am Donnerstag nach Börsenschluss bekannt.

HB/dpa THOUSAND OAKS. Amgen verdiente unter Ausklammerung von Sonderfaktoren im Oktober-Dezember-Abschnitt 35 Cent je Aktie oder 17 Prozent mehr als in der entsprechenden Vorjahreszeit. Die Gesellschaft hat damit die Wall - Street-Erwartungen erfüllt.

Der Quartalsumsatz erhöhte sich auf 1,8 (Vorjahresvergleichszeit: 1,1) Milliarden Dollar. Amgen hatte die Pharmafirma Immunex im Sommer 2002 erworben und hatte damit das wichtige Arthritis-Medikament Enbrel erhalten.

Der Amgen-Umsatz stieg im Gesamtjahr 2002 auf 5,5 (vier) Milliarden Dollar. Es fiel für 2002 ein Verlust von 1,4 Milliarden Dollar oder 1,21 Dollar je Aktie an gegenüber einem Gewinn von 1,1 Milliarden Dollar oder 1,03 Dollar je Aktie im Jahr 2001. Die roten Zahlen waren auf Sonderabschreibungen von drei Milliarden Dollar im Zusammenhang mit dem Immunex-Kauf zurückzuführen. Amgen hat unter Ausklammerung von Sonderfaktoren im Jahr 2002 einen Gewinn von 1,39 Dollar je Aktie ausgewiesen, plus 18 Prozent.

Amgen profitierte neben Enbrel von starken Absatzzahlen für seine Hauptmedikamente Epogen und Aranesp gegen Blutarmut sowie Neulasta und Neupogen, die gegen Infektionen bei Chemotherapie-Behandlungen von Krebskranken verwendet werden. Die Amgen-Aktien sind nachbörslich um 70 Cent auf 52,80 Dollar gefallen.

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