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19.06.2000

11:23 Uhr

adx FRANKFURT. Die Wertpapierexperten der Helaba empfehlen weiterhin, Aktien der Dresdner Bank neutral zu gewichten.Die Investmentbank Goldman Sachs sieht das Bankhaus positiver und führt die Aktien der Bank mit einem Kursziel von bis zu 63,50 Euro weiterhin auf der "Recommended List".

Der Heleba-Analyst Michael Haid begründet seine Einschätzung damit, dass im Bankengeschäft Größenvorteile eine "enorm wichtige" Rolle spielen. Die Dresdner Bank befinde sich nach wie vor in einer schlechteren Position als beispielsweise die Deutsche Bank. Zwar wolle das Institut bei der strategischen Neuausrichtung im Research-Bereich sein Know-how auch auf globaler Ebene aufbauen, es bleide allerdings der Nachteil, dass im Investment-Banking lediglich die Expansion innerhalb Europas angestrebt werden kann. Die in der vergangenen Zeit geplanten Akquisitionen in den USA hätten sich als zu teuer erwiesen.

"Angesichts der Ausgangslage ist das aber die optimale Strategie", betonte der Experte. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet er einen Gewinn von 1,91 Euro je Aktie und für 2001 von 3,27 Euro. In die 2001-er Ergebnisschätzung fließen allerdings künftige steuerfreie Erträge aus Veräußerungen von Industriebeteiligungen mit ein.

Die Analysten von Goldman Sachs teilten am Montag mit, sie hielten die Zielsetzung des Managements, bis zum Jahr 2003 eine Eigenkapitalrendite von 15 % zu erreichen, für realistisch. Gleichzeitig sollte sich das Ergebnis bei einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 20 % in diesem Zeitraum verdoppeln.

Zudem habe der Markt die positiven Auswirkungen der geplanten Steuerbefreiung von Veräußerungsgewinnen auf den deutschen Bankensektor noch nicht ausreichend gewürdigt. Das Ergebnis je Aktie schätzen die Experten von Goldman Sachs für das laufende Jahr auf 2,15 Euro .

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