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20.02.2004

14:04 Uhr

Dem International Accounting Standards Board (IASB) wird künftig ein europäisches Beratergremium zur Seite stehen, so eine Meldung der Börsen-Zeitung vom 11. 2. 2004. Führende Vertreter der europäischen Aufsichtsbehörden und Finanzindustrie habe der Chef des IASB-Aufsichtsgremiums, Paul A. Volcker, zur Teilnahme eingeladen. Der ehemalige Fed-Chairman verbinde mit der Einrichtung des Beirates die Hoffnung, dass dies der erste von auch weiterhin noch erforderlichen Schritten sei, um einen Konsens in komplexen Bilanzierungsproblemen erreichen zu können.
Erstes Betätigungsfeld seien die beiden noch heftig diskutierten Bilanzierungsstandards für Finanzinstrumente, IAS32 und IAS39. Um vom kommenden Jahr an die IAS-Bilanzierung für alle kapitalmarktorientierten Unternehmen europaweit einzuführen, ist eine Einigung bei IAS32 und IAS39 bis Ende März nötig. Bislang sind diese beiden Punkte ausgeklammert. Volcker zeigte sich hierzu zuversichtlich. Er verwies aber darauf, dass es über die beiden Standards hinaus auch weiterhin Diskussionsbedarf bezüglich der Bilanzierung nach dem Zeitwert (Fair Value) geben werde. Diesen grundsätzlichen Problemen soll sich das nun geplante Beratergremium widmen.

Quelle: FINANZ BETRIEB, 20.02.2004

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