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25.07.2000

16:53 Uhr

EU-Exporte sinken

Oil World: EU-Rapsernte 19 % kleiner

Die Anbaufläche wurde Oil World zufolge auf Grund der niedrigen Weltmarktpreiseum zwölf Prozent auf 3,15 Mill. ha verringert.

vwd HAMBURG. Die Rapssaaterzeugung in der EU wird sich in der Saison 2000/01 auf 9,3 bis 9,4 Mill. t belaufen und damit 19 % kleiner ausfallen als im Jahr zuvor, heißt es im jüngsten Newsletter des Branchenanalysten Oil World, Hamburg, vom Dienstag. Als Gründe werden das ungünstige Wetter sowie die verkleinerte Anbaufläche in der EU genannt, die allein für ein Minus von 2,1 Mill. t verantwortlich sei. Die Anbaufläche wurde Oil World zufolge um zwölf Prozent auf 3,15 Mill. ha verringert auf Grund der niedrigen Weltmarktpreise.

In Frankreich, wo bereits 75 % der Ernte abgeschlossen ist, könnte der Ertrag auf den tiefsten Stand seit sechs Jahren mit durchschnittlich 2,9 t je ha rutschen. In Großbritannien werde sich die Produktion um 430 000 t auf 1,3 Mill. t verringern, schreibt Oil World. Auch die EU-Exporte und Verarbeitung werden den Angaben zufolge 2000/01 sinken. Oil World schätzt, dass die Vermahlung um bis zu 0,8 Mill. t auf 8,5 Mill. t zurückgehen könnte. Die Welterzeugung an Rapssaat wird sich nach der jüngsten Prognose des Analysten um 3,9 Mill. t auf 38,5 Mill. t verringern. Damit werde sich die Angebot-Nachfrage-Bilanz deutlich verengen. Die Welt werde stärker vom Ersatz von Rapssaat durch andere Ölsaaten abhängen, heißt es im Bericht.

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