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28.07.2000

11:35 Uhr

Reuters FRANKFURT. Im Vorfeld der Veröffentlichung der US-BIP-Zahlen für das zweite Quartal haben die europäischen Rentenmärkte im frühen Handel seitwärts auf ermäßigtem Niveau tendiert. Gegen 9.40 Uhr MESZ notierte der Euro-Bund-Bund-Future um zwölf Ticks tiefer bei 105,42 Punkten. Experten zufolge könnte die wirtschaftliche Expansion mit 3,8 % etwas schwächer ausgefallen sein als in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Die weitere Tendenz an den Europäischen Rentenmärkten werde von den Entwicklungen an den US-Märkten abhängen hieß es. Dort seien erneut Zinsängste ausgebrochen.

Die am Donnerstag veröffentlichten US-Konjunkturdaten hätten ein uneinheitliches Bild der US-Konjunktur abgegeben und für neue Zinsunsicherheit gesorgt, sagten Analysten. Ein Teil der Daten sei stärker als erwartet ausgefallen und hätte dadurch die Angst vor einer Zinserhöhung der US-Notenbank neu entfacht. Der am Donnerstag bekanntgegebene US-Arbeitskostenindex (ECI) lag mit plus einem Prozent im zweiten Quartal zwar unter dem Zuwachs von 1,4 % im ersten Quartal. Doch im Jahresvergleich war der Arbeitskostenanstieg mit 4,4 % der höchste seit dem zweiten Quartal 1991. Die Auftragseingänge waren im Juni gegenüber Mai um 10,0 (Mai revidiert 7,0) Prozent ebenfalls stark gewachsen.

Neben den US-Konjunkturdaten werden nach Ansicht von Analysten auch die am Freitag oder spätestens Montag erwarteten M3-Geldmengenzahlen aus der Euro-Zone Impulse für die europäischen Rentenmärkten geben.

Gegen 9.40 Uhr MESZ notierte der Bobl-Future sechs Ticks schwächer bei 102,96 Punkten. Der Schatz-Future lag fünf Ticks im Minus bei 101,28 Punkten.

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