Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

22.01.2003

08:41 Uhr

Euro in Fernost gestiegen

Tokioter Börse von Exportwerten und Irak belastet

Die Börse Tokio hat am Mittwoch die Vortagesgewinne wieder abgegeben und schwächer geschlossen. Händler sagten, wegen des stärkeren Yen sei es zu Gewinnmitnahmen bei den Exportwerten gekommen. Zudem hätten die schwache Wall Street und die steigenden Spannungen im mittleren Osten den Markt belastet.

Reuters TOKIO. Der Nikkei-Index der 225 führenden Werte büsste 1,12 Prozent auf 8611,04 Punkte ein. Der breit gefasste Topix-Index verlor 1,11 Prozent auf 854,06 Zähler.

"Die Angst vor einem Krieg im Irak belastet den Markt. Und das erklärt zum Teil die höheren Umsätze in den günstigen inlandsorientierten Werten, die einen gewissen Schutz vor den Währungsrisiken bieten," sagte ein Analyst. Und bei einem Kriegsausbruch dürfte auch der Dollar noch weiter unter Druck geraten.

Daher würden Aktien von Exporteuren wie etwa die Elektronikwerte Sony oder Canon aber auch Autotitel wie Nissan oder Toyota gemieden. Eine Handvoll arg gebeutelter Technologiewerte hingegen setzten zu einer Gegenbewegung angesetzt. So legten die Aktien von Fujitsu, Japans grösstem Computerproduzent, 4,9 Prozent auf 362 Yen zu.

Die Aktien der nach Bilanzsumme weltgrössten Bank Mizuho Holdings schlossen zum achten Mal in Folge höher. Marktteilnehmer begrüssten die Pläne der Bank, das Kapital um rund eine Billion Yen durch die Ausgabe von Vorzugsaktien zu stärken und die Bereinigung der Problemkredite voranzutreiben.

Clarion kletterten fast 13,9 Prozent auf 156 Yen. Die Marktteilnehmer stürzten sich auf die Aktien des Autoradioherstellers, nachdem sich das Daiwa Institute of Research für einen Kauf ausgesprochen hatte.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×