Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.07.2000

20:48 Uhr

Reuters FRANKFURT. Die richtungweisenden europäischen Zins-Futures haben deutliche Kursverluste, die sie am Nachmittag nach der Veröffentlichung unerwartet kräftiger US-Wachstumszahlen erlitten hatten, im späten Geschäft teilweise wieder ausgeglichen. So ging der Bund-Future nach einem einem Tagestief bei 105,17 Punkten schließlich mit einem Minus von 19 Ticks bei 105,35 Punkten aus dem Markt. Kursdämpfend hatte sich zudem der daraufhin stark gesunkene Euro-Kurs ausgewirkt. Die zehnjährige Bundesanleihe Juli 2010 schloss bei 100,27 % mit einer Rendite von 5,210 %.

Am Nachmittag war die Anleihe von ihrem Vortagesschluss bei 100,45 % auf ein vorläufiges Tief von 100,07 % gefallen. Der Bobl-Future notierte nach minus fünf Ticks mit 102,97 Punkten, der Schatz-Future gab einen Tick auf 101,32 Punkte nach. Der Rentenindex verlor 0,0977 Punkte (0,09 %) auf 109,8736 Punkte. Der Euro notierte gegen 19.05 Uhr MESZ bei 0,9240/44 $.

Wie das US-Handelsministerium am Freitag mitteilte, stieg das BIP im zweiten Quartal um eine Jahresrate von 5,2 % nach einem Zuwachs von 4,8 (revidiert von ursprünglich 5,5) Prozent in den ersten drei Monaten dieses Jahres. Von Reuters befragte Volkswirte hatten dagegen einen schwächeren um 3,8 % prognostiziert. Das unerwartet starke Wirtschaftswachstum in den USA im zweiten Quartal hat Analysten zufolge erneut die Erwartung steigender Leitzinsen in den USA aufkommen lassen.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×