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09.04.2003

12:00 Uhr

Europaweite Mobilfunk-Studie

Teure Telefonate mit billigen Handys

Mobilfunk-Kunden können sich in Deutschland über günstige Handys freuen, müssen aber vergleichsweise teure Gebühren in Kauf nehmen. Das ist das Ergebnis einer europaweiten Studie des Mobilfunk-Verbraucherberaters Xonio, die am Mittwoch in Stuttgart veröffentlicht wurde.

HB/dpa STUTTGART. Die Handys selbst werden nur in Großbritannien stärker subventioniert als in Deutschland. Auch bei der monatlichen Grundgebühr schneidet der deutsche Mobilfunk-Markt günstig ab. Werden jedoch die Gesprächkosten zur Grundgebühr hinzugerechnet, fällt Deutschland deutlich zurück und liegt auf dem vorletzten Platz in Europa.

Ein Gespräch vom Handy ins Festnetz kostet laut der Studie in Deutschland im Schnitt 0,44 ?, während es in Großbritannien nur 0,18 ? sind. "Die deutschen Mobilfunk-Kunden bezahlen jetzt schon mit jeder Handy-Minute den Preis für die teuren UMTS-Lizenzen", sagte Xonio-Chefredakteur Axel Burkert. Bei den Gesamtkosten - Handy, Grundgebühr und Gespräche - landet Österreich von sechs untersuchten Märkten auf dem ersten Platz (30,20 ? pro Monat), Deutschland (37,25 ?) erreicht hinter Großbritannien und Frankreich Platz vier.

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