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10.02.2002

16:15 Uhr

Exklusiv-Interview im Handelsblatt

"Wir haben nicht zuviel USA, sondern zu wenig Europa"

In seinem ersten großen wirtschaftspolitischen Grundsatzinterview im Wahljahr 2002 äußert sich Bundeskanzler Gerhard Schröder zum Reformstau in Deutschland, zur Zukunft Europas und zu seinem Herausforderer Stoiber.

Foto: ap

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jös DÜSSELDORF. Nachdem Bundeskanzler Schröder in jüngster Vergangenheit die EU-Kommission mehrfach öffentlich kritisiert hatte, fordert er im Interview mit dem Handelsblatt eine weitere Festigung der Europäischen Union. "Wir haben nicht zu viel USA, sondern zu wenig Europa", sagt er.

Dennoch äußert Schröder sich skeptisch zu der von der EU-Kommission geforderten Frühwarnung wegen der hohen deutschen Neuverschuldung, über die der Ministerrat am Dienstag entscheiden muss. Schröder sagt, das Vorgehen der Kommission sei nicht mit den Regeln des Stabilitätspakts zu begründen. Er spricht sich zudem gegen die Absicht der Kommission aus, "vorbeugend zu intervenieren". Dieses Verhalten sei nicht mit dem Stabilitätspakt zu begründen.

In dem Interview bekräftigt Schröder, seine Regierung werde keine kreditfinanzierten Konjunkturprogramme auflegen und auch keine Steuern erhöhen. Dies wäre schädlich für das Wirtschaftswachstum.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Montagsausgabe des Handelsblattes.

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