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02.02.2001

12:25 Uhr

Expansionspläne um sechs Monate verschoben

Elcoteq streicht Stellen nach Ericsson-Handyauslagerung

Der Beschluss des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson, die Handyproduktion auszulagern, zieht drastische Stellenkürzungen bei seinem finnischen Lieferanten Elcoteq nach sich.

Reuters HELSINKI. Der Elektronikkonzern teilte am Freitag in Helsinki mit, im Werk in Tallinn rund 600 Stellen und damit knapp jede fünfte Stelle sowie 25 % der 3200 Stellen in Ungarn abzubauen, um dem Geschäftsausfall von Ericsson entgegen zu wirken. Auch seine Expansionspläne werde Elcotel um sechs Monate verschieben. Rund 90 % des Umsatzes stammen nach Angaben von Elcoteq aus Geschäften mit den Telekomausrüstern Ericsson und Nokia.

Gleichzeitig teilte Elcoteq mit, im abgelaufenen Geschäftsjahr seine Gewinne vor Sonderposten auf 54,4 Mill. Euro von zuvor 9,8 Mill. Euro gesteigert zu haben. Der Umsatz habe sich mit 2,2 Mrd. Euro fast verdreifacht. In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres werden nach Einschätzung des Unternehmens die Umsätze stagnieren und die Gewinne zurückgehen. Für das Gesamtjahr rechne Elcoteq jedoch mit einem Umsatzplus und einem positiven operativen Ergebnis, hieß es.

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