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07.01.2002

12:59 Uhr

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Experten bewerten VAW-Verkauf durch Eon uneinheitlich

Der Verkauf der Aluminium-Sparte des Düsseldorfer Energieversorgers Eon für 3,1 Mrd. ? an den norwegischen Energie- und Metallkonzern Norsk Hydro ASA ist bei den Analysten auf ein unterschiedliches Echo gestoßen.

dpa-afx LONDON/FRANKFURT. Zu den Experten, die sowohl die Transaktion als auch den erzielten Kaufpreis begrüßen, gehören die Analysten von Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) in London. Sie bestätigten die Eon-Aktien mit der Kaufempfehlung "Buy".

Der Verkauf von VAW aluminium sei ein weiteres Beispiel dafür, dass der Eon-Konzern Teile seines Nicht-Kerngeschäftes zu einem Preis über den Markterwartungen verkaufen könne, schrieb Analyst Nick Seaward in einer am Montag veröffentlichten Studie.

Dabei habe der Verkaufspreis von 3,1 Mrd. ? deutlich über den von Dresdner Kleinwort Wasserstein aufgestellten Schätzungen gelegen. In dieser Summe enthalten sind Finanzverbindlichkeiten und Pensionsrückstellungen in Höhe von 1,2 Mrd. ?.

Von den 1,9 Mrd. ?, die als Kaufpreis übrig bleiben, kann Eon 1,1 Mrd. ? steuerfrei als Gewinn einstreichen. Mit der Einstufung "Buy" gehen die Analysten in London davon aus, dass sich die Eon-Aktien auf Jahressicht um bis zu 10 % besser entwicklen werden als der Dax>.

Der von Eon erzielte Verkaufspreis stößt an anderer Stelle jedoch auf Kritik. "Ich bin von dem Preis enttäuscht", sagte ein Analyst eines Frankfurter Analystenhauses. Anstelle der erzielten 1,9 Mrd. ?, die nach dem Abzug der Schulden und Pensionsrückstellungen übrig bleiben, habe er mit rund 2,4 Mrd. ? gerechnet.

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