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05.06.2000

17:59 Uhr

afp LUXEMBURG. Griechenland ist auch nach Einschätzung der EU-Finanzminister reif für den Euro. Es habe keine Einwände gegen den Beitritt des Landes zur gemeinsamen Währung gegeben, sagten Diplomaten beim EU-Finanzministerrat am Montag in Luxemburg. Die griechische Regierung sei für ihre Anstrengungen gelobt worden.

Den endgültigen Beschluss treffen die EU-Staats- und Regierungschefs auf dem EU-Gipfel im portugiesischen Feira in zwei Wochen. Griechenland soll dann vom kommenden Januar an als zwölfter Staat den Euro einführen. Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister Laurent Fabius sprach sich am Rande des Luxemburger Treffens nun dafür aus, Athen bereits ab Juli in den Kreis der so genannten Euro-11 aufzunehmen. In dem Gremium sind die Finanzminister der Euro-Staaten vertreten; es soll nach Auffassung der Pariser Regierung gestärkt werden.

Nach der EU-Kommission und der Europäischen Zentralbank hatte auch das Europaparlament in Straßburg Mitte vergangenen Monats der geplanten Euro-Teilnahme Griechenlands zugestimmt. Beim Start der Gemeinschaftswährung vor eineinhalb Jahren hatte der Südstaat die Qualitätskriterien noch nicht erfüllt.

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