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14.02.2002

20:45 Uhr

Fahrzeugbesitzer haben sich beschwert

Chrysler ruft 1,6 Millionen Jeep Grand Cherokee zurück

Die US-Tochter Chrysler des deutsch-amerikanischen Autokonzerns Daimler-Chrysler beordert wegen eines möglichen Problems mit dem Automatikgetriebe alle Jeep-Grand-Cherokee-Modelle der Baujahre 1993 bis 1998 in Nordamerika in die Werkstätten. Die Rückrufaktion werde rund 1,6 Mill. Fahrzeuge betreffen, teilte Chrysler am Donnerstag mit.

Reuters DETROIT. Chrysler reagiere mit der Aktion auf Beschwerden von Fahrzeugbesitzern. Diese hätten moniert, die Autos neigten zum Zurückrollen, auch wenn sich der Hebel der Automatik-Schaltung in der "Parkposition" befinde. Chrysler teilte mit, man habe bei Untersuchungen keinen Defekt gefunden. Das Unternehmen fühle sich daher nicht verantwortlich für das Problem. Die wahrscheinlichste Ursache seien Fehlbedienungen durch die Fahrer der Fahrzeuge. Diese sollten vorsichtshalber prüfen, ob die Automatik tatsächlich auf "Parken" eingestellt sei. Außerdem sollten sie dem Motor ausstellen und den Fahrzeugschlüssel abziehen, bevor sie den Wagen verließen.

Die US-Verkehrssicherheitsbehörde (NHTSA) kündigte an, auch die Jeep Grand Cherokee, die nach 1999 gebaut wurden, in ihre Untersuchung einzubeziehen. Trotz der von Chrysler angekündigten Rückrufaktion werde die Behörde ihre Prüfungen fortsetzen. Immerhin würden 364 Unfälle mit 159 Verletzten und fünf Todesfällen damit in Zusammenhang gebracht.

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