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09.04.2003

16:11 Uhr

„Falsch und unnötig“

Engelen-Kefer lehnt Großteil der Rürup-Vorschläge ab

Die Vorschläge der Rürup-Kommission für kurzfristige Einsparungen im Gesundheitsbereich stoßen beim Deutschen Gewerkschaftbund (DGB) auf weitgehende Ablehnung.

HB/dpa BERLIN. So sei die Auslagerung des Krankengeldes "falsch und unnötig", sagte die stellvertretende DGB-Vorsitzende Ursula Engelen-Kefer am Mittwoch in Berlin. Auch die angestrebte Praxis-Gebühr lehnte sie ab. In Österreich solle diese Regelung bereits wieder abgeschafft werden, weil die Verwaltungskosten höher seien als die Einsparungen. Engelen-Kefer, die selber der Rürup-Kommission angehört, verwies auf die Vorschläge des DGB. Danach sei eine Senkung der Beiträge um 2,5 Prozentpunkte auch ohne weiteren Sozialabbau möglich. Unter anderem forderte sie die Einbeziehung von Beamten und Selbstständigen in die gesetzlichen Kassen sowie eine Heraufsetzung von Beitragsbemessungs- und Versicherungspflichtgrenze.

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