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12.03.2003

09:20 Uhr

Fast jeder zweite Deutsche fühlt sich hintergangen

Klagen über weniger Geld auf dem Konto

Fast jeder zweite Erwerbstätige klagt nach der Erhöhung der Sozialabgaben zu Jahresbeginn über weniger Geld auf dem Gehaltskonto. Nach einer repräsentativen Umfrage des Marplan- Instituts in Offenbach gaben im neuen Jahr 47 Prozent der Berufstätigen an, netto weniger zu bekommen als im Vorjahr.

HB/dpa OFFENBACH. 34 Prozent sagten, sie hätten gleich viel auf dem Konto, 3 Prozent erhielten nach eigenen Angaben netto mehr Geld. Am wenigsten von den Einkommenseinbußen betroffen waren nach der Umfrage Selbstständige und Beamte. Von den Selbstständigen hatten 34,7 Prozent und von den Beamten 36,6 Prozent weniger Netto- Einkommen. Bei den Facharbeitern klagten dagegen 54,4 Prozent und bei den Angestellten 47,7 Prozent über Einkommensverluste. Unter den verschiedenen Einkommensgruppen waren die Bezieher von Haushalts- Nettoeinkommen zwischen 1 000 und 1 500 sowie zwischen 2 500 und 3 500 Euro am häufigsten (54,2 und 52,9 Prozent) von Einbußen betroffen. Das Institut hatte im Rahmen der eigenen Grundlagenforschung in der Zeit von Ende Januar bis Mitte Februar über 1 200 Erwerbstätige nach ihrer Einkommenssituation nach dem Jahreswechsel gefragt.

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