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06.02.2002

11:57 Uhr

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FDP will doch nicht mit Dolly Buster gehen

Gewohnt offenherzig wollte Porno-Queen und FDP-Anhängerin Dolly Buster die Liberalen im Wahlkampf unterstützen. Doch dazu wird es nicht kommen.

ap BERLIN. Bundesschatzmeister Günter Rexrodt ließ einen mit Buster produzierten TV-Spot stoppen, wie der FDP-Politiker am Mittwoch in Berlin bestätigte. Den Weg wollte "man so nicht weiter verfolgen", sagte er. Der Spot sei auf Vorschlag der mit dem Wahlkampf beaufragten Werbeagentur entstanden, die "sehr kreativ" sei. Die "Bild"-Zeitung (Mittwochausgabe) hatte berichtet, dass Dolly Buster in dem Video tief dekolletiert am Rednerpult des Bundestages steht. "Denken Sie auch drei Mal am Tag an Sex? Dann bitte auch an 18", soll die Porno-Produzentin in Anspielung an das ehrgeizige Wahlziel der Partei ins Mikrofon gehaucht haben. Die pikante Werbung sollte Teil der FDP-Kampagne 18/2002 zur Bundestagswahl sein. Zur Unterstützung ihres Wahlziels wollen die Liberalen auch andere Prominente gewinnen. Namen wollte Rexrodt allerdings noch nicht preisgeben.

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