Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.01.2001

09:00 Uhr

FedEx zahlt weniger als den Listenpreis

Airbus rechnet mit 100 Bestellungen für A380 bis Mitte 2002

"Es ist offensichtlich, dass diese Produkteinführung jetzt ein starkes Momentum bekommt", sagte der Vorstandsvorsitzende Forgeard gestern, nachdem Federal Express Corp zehn Frachtversionen des neuen Flugzeuges bestellt hatte.

vwd TOULOUSE. Bis Mitte 2002 könnte Airbus Industrie, Toulouse, nach Ansicht des Vorstandsvorsitzenden Noel Forgeard 100 Bestellungen für den neuen Großraumjet A380 zusammen haben. Dies wäre eine Verdoppelung der bisherigen 50 Bestellungen, sagte Noel in einem Interview mit dem "Wall Street Journal" (Mittwochausgabe). Am Dienstagabend hatte Airbus eine Bestellung von zehn Frachtversionen des A380 durch die Federal Express Corp (FedEx), Memphis, bekanntgegeben. Mit der FedEx-Bestellung fehlen dem Unternehmen noch 40 Aufträge, um die geplanten 100 Maschinen zu erreichen. "Es ist offensichtlich, dass diese Produkteinführung jetzt ein starkes Momentum bekommt", sagte Forgeard.

Neben FedEx haben bisher auch Singapore Airlines, Air France, Qantas Airways (Australien), International Lease Finance Corp und Emirates, die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, A380 bestellt. Noel erwartet jedoch, dass noch "weitere große Gesellschaften" Bestellungen aufgeben werden. Unter anderm versucht Airbus, von Atlas Air Inc und Deutsche Lufthansa AG, Köln, feste Orders für den A380 zu bekommen. FedEx soll nach Informationen des "WSJ" für die Bestellung der zehn A380 "deutlich weniger" als den Listenpreis bezahlen müssen. Der Listenpreis für die Bestellung liegt bei 2,3 Mrd $.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×