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28.01.2003

12:00 Uhr

Fiktive Auslandsverbindungen sittenwidrig

Richterspruch gegen Telefonsex-Anbieter

Telefonsex-Anbieter dürfen ihre Kunden nach einem Urteil des Landgerichts München I nicht mit Gebühren für fiktive Auslandsverbindungen belasten.

HB/dpa MÜNCHEN. Geschehe dies, ohne dass eine solche Verbindung tatsächlich hergestellt werde, dann sei dies "sittenwidrig", befand das Gericht in einer am Dienstag veröffentlichten Entscheidung (Az.: 5HK O 19188/01).

Damit erklärte das Gericht einen Vertrag zwischen zwei beteiligten Unternehmen für nichtig. Über die Vorwahl 01055 und eine weitere Vorwahlnummer für den westafrikanischen Staat Guinea waren die Kunden auf vorher festgelegte innerdeutsche Nummern geleitet worden. Die Gespräche wurden als Auslandstelefonate mit brutto 4,44 Mark pro Minute in Rechnung gestellt.

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