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15.11.2012

13:54 Uhr

Aktien, Devisen, Fonds

Wie Anleger vom neuen China profitieren

China hat eine neue Führungsspitze. Dem Land stehen große Änderungen bevor. Ein prominenter Vermögensverwalter erklärt, warum Anleger jetzt große Chancen haben und wie sie vom China-Boom profitieren.

Xi Jinping ist bald neuer Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Staatspräsident. AFP

Xi Jinping ist bald neuer Generalsekretär der Kommunistischen Partei und Staatspräsident.

China hat eine neue Führung. Auf dem 18. Parteitag beschloss die KP: Als Generalsekretär der Kommunistischen Partei und zukünftiger Staatspräsident Chinas wird Hu Jintao durch den 59-jährigen Xi Jinping abgelöst. Zweitwichtigster Mann im Staat wird Li Keqiang, der Wen Jinbao als Ministerpräsident folgt. der Der Volkskongress ernennt Staats- und Ministerpräsident im März kommenden Jahres.

„Die Aussichten für Chinas Wirtschaft sorgen nach dem Machtwechsel für Optimismus“, sagt der Münchner Vermögensverwalter Andreas Grünewald. „Bei Aktien, Anleihen und Währungskonten lohnt der Einstieg“. Für Handelsblatt Online analysiert der Finanzexperte in vier Thesen die Chancen für Anleger in China nach der Wahl.

Chinas neue Führung: Der Gelassene und der Ökonom

Chinas neue Führung

Der Gelassene und der Ökonom

Die beiden Männer, die China in die Zukunft führen, ergänzen sich bestens.

1. These Auch die neue Zentralregierung sorgt für hohes Wachstum.

Zum Auftakt des Parteitages verkündete der scheidende Staatspräsident Hu Jintao das Ziel, Wirtschaftsleistung und Einkommen in China in den kommenden acht Jahren zu verdoppeln. Das entspräche einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung von neun Prozent. „Diese Ziel ist ambitioniert“, sagt Grünewald. „Wachstumsraten von fünf bis sieben Prozent per annum sind realistisch und aufgrund der gestiegenen Basis völlig ausreichend“.

Auch die neu ins Amt gesetzte Regierung werde an der konsequenten Umsetzung definierter Fünf-Jahres-Pläne festhalten und nach hohem Wachstum streben. „Bereits 2025 dürfte Chinas Wirtschaftsleitung erstmals höher ausfallen als das Bruttoinlandsprodukt der USA“, sagt Grünewald. Dann wäre China die stärkste Wirtschaftsmacht der Welt.

2. These: Kurzfristig ist mit Wachstumsimpulsen zu rechnen
Der künftige Staatspräsident Xi Jinping gilt als Befürworter der Marktwirtschaft. Die Wirtschafts- und Konjunkturpolitik war angesichts des Machtwechsels ins Stocken geraten. Nun dürfte sich diese Passivität dem Ende zuneigen. Die neue Politikergeneration wird mit ihrem Amtsantritt zügig für Wachstumsimpulse sorgen, auch um die Gesellschaft des Landes zu stabilisieren.

Das könnte die neue Regierung ändern

1. mögliche Maßnahme

Eine Senkung der Mindestreservevorschriften der Banken.

2. mögliche Maßnahme

Eine Anhebung der Banken-Kreditvergabeziele

3. mögliche Maßnahme

Die Genehmigung von Energie-, Transport- und Infrastrukturprojekten.

4. mögliche Maßnahme

Eine Reduzierung von Maßnahmen zur Abkühlung des Immobilienmarktes.

5. mögliche Maßnahme

Exportvergünstigungen für das produzierende Gewerbe.

Kommentare (1)

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Rumpelstilzchen

15.11.2012, 14:21 Uhr

Geld stinkt nicht, was? In China werden Menschenrechte mit Füßen getreten. Aber wen juckt's schon, wenn man selbst damit einen Reibach machen kann!?

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