Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

07.04.2011

11:11 Uhr

19 Euro

Börsenkandidat Amag teilt Aktien zu

Börsenaspirant Amag Austria Metall hat seine Aktien zu je 19 Euro zugeteilt und den Ausgabepreis damit am unteren Ende der Angebotsspanne angesiedelt. Der Aluminiumspezialist soll Freitag an die Börse gehen.

Amag-CEO Gerhard Falch Quelle: Reuters

Amag-CEO Gerhard Falch

WienDer an die Wiener Börse strebende Aluminiumspezialist Amag Austria Metall hat seine Aktien zu je 19 Euro zugeteilt. Der Ausgabepreis liegt damit am unteren Ende der bis 24 Euro reichenden Angebotsspanne. Insgesamt seien rund 19,3 Millionen Aktien bei institutionellen Investoren und Privatanlegern platziert worden, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Das Emissionsvolumen beläuft sich damit auf rund 367 Millionen Euro. Das Börsendebüt am Wiener Aktienmarkt ist für Freitag vorgesehen. Seit der 1,33 Milliarden Euro schweren Transaktion des Baukonzerns Strabag im Oktober 2007 hatte kein Unternehmen mehr den Sprung an die Wiener Börse gewagt.  

Der Amag selbst fließen über eine Kapitalerhöhung von 5,3 Millionen neuen Aktien etwa 100 Millionen Euro zu. Die neuen Mittel will Vorstandschef Gerhard Falch zur Finanzierung des weiteren Wachstums und zur Erweiterung der Produktionskapazitäten verwenden. Großaktionär CP Group 3 B.V. behält - vor Ausübung der Mehrzuteilungsoption - einen Anteil von 34,5 Prozent am Unternehmen.   

Amag ist Spezialist für Aluminiumwalzprodukte für die Flugzeug- und Autobranche sowie für die Verpackungsindustrie. Zu den Kunden zählen BMW, Rolls Royce und Bentley. 2010 erzielte das Unternehmen bei einem Umsatz von 728 Millionen Euro einen Betriebsgewinn von 139 Millionen Euro.

Von

rtr

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×