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02.01.2006

11:24 Uhr

Absatz

BASF: Gasstreit zwischen Russland und Ukraine führt nicht zu Engpässen

Der weltgrößte Chemiekonzern BASF rechnet angesichts des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine nicht mit Engpässen. "Das wird weder Folgen für BASF noch für die Wingas-Kunden haben", sagte BASF-Sprecher Gareth Rees am Montag auf Anfrage.

dpa-afx LUDWIGSHAFEN. Der weltgrößte Chemiekonzern BASF rechnet angesichts des Gasstreits zwischen Russland und der Ukraine nicht mit Engpässen. "Das wird weder Folgen für BASF noch für die Wingas-Kunden haben", sagte BASF-Sprecher Gareth Rees am Montag auf Anfrage. Er begründete dies mit verschiedenen Gas-Importrouten über Weißrußland und Polen sowie den Puffer eines großen Erdgasspeichers in Norddeutschland. Dieser allein stelle die Belieferung von zwei Mill. Haushalten für über ein Jahr sicher. Die BASF-Tochter Wintershall beliefert vor allem Großkunden.

"Der Streit zeigt aber, wie wichtig ein ergänzender Transportweg über die Ostsee ist", sagte Rees. Die Ostsee-Pipeline ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Gazprom mit 51 Prozent Anteilen und den deutschen Konzernen Eon und BASF, die sich den Rest teilen.

Der weltgrößte Erdgasproduzent Gasprom hat den bisherigen Gaspreis für die Ukraine um fast das Fünffache auf international übliche 230 Dollar je 1 000 Kubikmeter erhöht. Da Kiew bislang maximal 80 Dollar zu zahlen bereit ist, hat Gazprom nach Auslaufen des Altvertrages am Neujahrsmorgen die Gaslieferungen an die Ukraine gestoppt.

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