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02.04.2014

10:02 Uhr

Aktie im Fokus

Autoverleiher versixtfacht Aktienwert

Quelle:Börse am Sonntag

Innerhalb der vergangenen fünf Jahre hat sich der Aktienwert des Mobilitätsdienstleisters Sixt versechsfacht. Die neuesten Geschäftszahlen können sich sehen lassen. Nun will der Konzern den amerikanischen Markt erobern.

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Erich Sixt: Der Herr der Autos

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DüsseldorfSixt will es jetzt international so richtig wissen. Das große Ziel des nach wie vor umtriebigen Unternehmers Erich Sixt war es schon immer, den amerikanischen Markt zu erobern. „Amerika ist toll. Da kann ich mir schon tausend Sixt-Stationen vorstellen“, schwärmt der fast 70-jährige Vorstandschef mit fast kindlicher Begeisterung.
Erich Sixt besitzt zudem gut 60 Prozent der Stammaktien. Und diese Aktien sind in jüngster Vergangenheit durch die Decke geschossen. Innerhalb von weniger als zwei Jahren hat sich das Sixt-Wertpapier verdoppelt. Seit 2009 versechsfacht. Seit 1999 war der Aktienkurs nicht mehr auf einem so hohen Niveau.

Die beliebtesten Dienstwagen des Jahres (2013)

Minicars

Somit siegten 17 verschiedene Modelle, darunter 13 Diesel, zwei Benziner und jeweils ein Diesel-Hybrid und Elektroauto. Die Dominanz der Selbstzünder resultiert aus der Tatsache, dass die Tester neben Fahrverhalten und Komfort insbesondere die Wirtschaftlichkeit der Autos bewerteten.

In den beiden Kategorien Minicars und Kleinwagen sind allerdings die Benziner vorne. Der Fiat 500 0.9 Twin Air wurde bestes Import-Minicar, den Gesamtsieg sicherte sich, als einziges Elektroauto, der Smart Fortwo Electric-Drive.

Elektro

In den beiden Kategorien Minicars und Kleinwagen liegen die Benziner vorne. Der Fiat 500 0.9 Twin Air wurde bestes Import-Minicar, den Gesamtsieg sicherte sich, als einziges Elektroauto, der Smart Fortwo Electric-Drive.

Kleinwagen

Bei den Kleinwagen gewann der Peugeot 208 e-HDI 92 die Import- und der Audi A1 Sportback 1.4 TFSI die Gesamtwertung.

Obere Mittelklasse

Die Gesamtwertung in der oberen Mittelklasse entschied mit dem Mercedes E300 Bluetec Hybrid T-Modell, das einzige Fahrzeug mit Diesel-Hybrid-Antrieb, für sich, die Importwertung ging an den Jaguar XF.

Mittelklasse

Mittelklasse: Während der Gesamtsieg an den Mercedes E 300 Bluetec Hybrid T-Modell ging, fuhr der Jaguar XF 2.2 Diesel in der Importwertung die besten Noten ein.

Mittelklasse-Kombi

Nur ein Fahrzeug von asiatischen Herstellern schaffte den Sprung aufs Siegertreppchen. Der Hyundai i40 cw 1.7 CRDI lag bei der Importwertung in der Mittelklasse vorne, der Gesamtsieg ging an den BMW 320d.

Der Mittelklassekombi i40cw feierte seinen Marktstart in Deutschland im September 2011 und wurde seither, gemeinsam mit der Limousine i40, die im Februar 2012 die Modellreihe ergänzte, rund 5.000 Mal verkauft. Beide Fahrzeuge entstanden im europäischen Forschungs-, Entwicklungs- und Designzentrum von Hyundai in Rüsselsheim unter der Federführung von Chefdesigner Thomas Bürkle. Mit einem Gepäckraumvolumen von 553 bis 1.719 Litern gehört der Kombi zu den geräumigsten Fahrzeugen seiner Klasse. Für beide Modellvarianten bietet Hyundai spezielle Business-Pakete an, die für zusätzlichen Komfort bei Vielfahrern sorgen. Der i40cw 1.7 CRDi ist erhältlich ab einem Bruttopreis von 24.990 Euro (23.352 Euro netto).

Importwertung

Der Hyundai i40 lag bei der Importwertung in der Mittelklasse vorne, der Gesamtsieg ging an den BMW 320d.

Innovationspreis

Immerhin gewann Mazda für seine „Skyactive-Technologie“, die konsequenten Leichtbau und eine Optimierung der Verbrennungsmotoren propagiert, den Innovationspreis.

Kleine SUV

In den Klassen SUV und Vans vergaben die Tester jeweils einen Preis für kompakte und große Fahrzeuge. Bei den kleinen SUV gewannen Volvo XC60 D5 AWD und BMW X3 xDrive 20d, bei den großen SUV ...

Kompakte SUV

Kleine und kompakte SUV: Der gesamtsieg geht an den BMW X3 xDrive 20d, der Volvo XC 60 D5 AWD führt 2012 die Importwertung in dieser Klasse bei den Fuhrpark-Managern an.

Große SUV

Bei den großen SUV siegten der Range Rover Sport SD V6 und der Porsche Cayenne Diesel.

Kompaktwagen

Der Sieg in der Klasse der Kompakten ging an den Volkswagen-Konzern, die Importwertung gewann Skoda mit dem Octavia Combi in der Ausführung 1.6 TDI Greentect, die Gesamtwertung gewann in diesem Jahr in dieser Klasse Audi mit dem A3 Sportback, ebenfalls mit 1.6 TDI-Motorisierung.

Kompakt Vans

Die einzige Wertung bei den Kompakt-Vans entschied der Mercedes B 180 CDI für sich.

Maxi-Vans

Die besten Maxi-Vans waren der Seat Alhambra und der VW Sharan, beide mit der Motorisierung 2.0 TDI.

Die Teilnehmer

An der Wahl nahmen 2.732 Fuhrparkprofis teil. Neben Fahrzeugherstellern, Leasinggesellschaften und Versicherungen stellten sich auch Tankkartenanbieter, Werkstätten und Reifenhersteller der Wahl. Gewürdigt wurden Unternehmen, die sich erfolgreich im Flottenmarkt engagieren, überdurchschnittliche Qualität liefern, sich großer Sympathie erfreuen oder besonders kundenorientiert arbeiten.

Die besten Marken

Als „Die besten Marken“ wurden ausgezeichnet: Audi für guten Service für Flottenkunden; Volkswagen Leasing, CPM Car Professional Management, Europcar, Volkswagen als umweltfreundlichste Marke, Continental, Vergölst für den Reifeservice, Aral für die Tankkarten, Allianz, A.T.U. als freie Werkstätten und als Pkw-Börse autoscpout24.de.

Der Test

Bei Europas größtem Praxis-Vergleichstest "Firmenauto des Jahres" dominierten 2012 Dieselfahrzeuge. 250 Fuhrpark-Manager testeten für die Zeitschrift "Firmenauto" und die Prüfgesellschaft Dekra 66 Modelle in neun Kategorien und legten dabei an zwei Tagen in 66 Fahreugen rund 30.000 Testkilometer zurück. Jede Kategorie teilt sich in Import- und Gesamtwertung. Bei den kleinen Vans gab es mangels mehrerer Import-Modelle nur einen Gesamtsieger. Die Sieger im Überblick ...

Die Gründe dafür sind mannigfaltiger Natur, unter anderen konnte Sixt seine Volumenanteile auf den Märkten Spanien und Frankreich ausbauen. Auch Investitionen in Marketing und Vertrieb können hierbei als Gründe genannt werden. Insgesamt lässt sich eine starke Phase für die gesamten Branche seit dem letzten Sommer ausmachen. Der satte Gewinnsprung der vergangenen Woche gründet in erster Linie auf den überraschend positiven Geschäftszahlen, die der Mobilitätsdienstleister jüngst vorlegte.

Auf der Jahrespressekonferenz in München gab Sixt die vorläufigen Eckdaten zur positiven Geschäftsentwicklung 2013 bekannt. Zuvor hieß es von Konzernseiten, dass man lediglich ein leichtes Wachstum erwarte. Unterm Strich konnte das Unternehmen mit Sitz in Pullach bei München nun aber ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 137 Millionen Euro präsentieren. Das sind fast 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Auch der Konzernüberschuss steigerte sich um erstaunliche 19,2 Prozent. „Wir haben unsere ursprünglichen Erwartungen deutlich übertroffen und ein Ergebnis auf Rekordniveau erwirtschaftet“, konstatiert der Vorstandsvorsitzende Sixt.

Tatsächlich gehören diese Ergebnisse zu den besten der über 100-jährigen Unternehmensgeschichte. Zunächst beschränkte sich Sixt 1912 als erste Autovermietung Deutschlands auf München und wurde mit dem Slogan „Sixt Autofahrten und Selbstfahrer“ Kult. Inzwischen liegt die oberste Priorität des Konzerns mit der markanten Farbe orange nicht einmal mehr auf dem europäischen Kontinent.

Erst vor ein paar Monaten lautete die Devise noch: „Bis 2015 Nummer Eins in Europa“. Aber nun gilt für Sixt in Europa Profitabilität als höchste Tugend. Es sei kein Wert an sich, der größte Marktteilnehmer in Europa zu sein, heißt es aus Pullach. Damit blickt die Mobilitätsfirma auf den Branchenprimus Europcar und den großen Konkurrenten Avis. Denn beide Unternehmen wiesen zuletzt erschreckend schwache Zahlen für Europa aus

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