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28.04.2016

13:14 Uhr

Aktie im Fokus

Rocket Internet im freien Fall

Die Aktien des Startup-Finanzierers Rocket Internet sind am Donnerstag erneut kräftig gefallen, nachdem sie bereits am Vortag um knapp 15 Prozent eingebrochen waren. Die Zweifel am Erfolg wichtiger Beteiligungen wachsen.

Wegen des schwächelnden Wachstums der Beteiligungen und auflaufender Verluste stuften die Experten der US-Bank Rocket-Titel auf „Underperform“ herunter. Ihr Kursziel liege bei 19 Euro. Reuters

Rocket Internet

Wegen des schwächelnden Wachstums der Beteiligungen und auflaufender Verluste stuften die Experten der US-Bank Rocket-Titel auf „Underperform“ herunter. Ihr Kursziel liege bei 19 Euro.

FrankfurtZweifel der Anleger am wirtschaftlichen Erfolg wichtiger Beteiligungen haben Rocket Internet am Donnerstag erneut zugesetzt. Die Aktien des Startup-Finanzierers fielen um bis zu 7,9 Prozent auf 21,19 Euro, nachdem sie am Vortag bereist um knapp 15 Prozent eingebrochen waren. Seit dem Börsengang im Herbst 2014 hat sich der Aktienwert nun schon mehr als halbiert.

Ein Börsianer verwies auf einen negativen Kommentar der Bank of America Merrill Lynch. Das Institut hatte Rocket mit an die Börse gebracht. Wegen des schwächelnden Wachstums der Beteiligungen und auflaufender Verluste stuften die Experten der US-Bank Rocket-Titel auf „Underperform“ herunter. Ihr Kursziel liege bei 19 Euro.

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Die Global Fashion Group, eine Gruppe von Zalando-Klonen, ist eines der Vorzeigeprojekte von Rocket Internet. Jetzt verliert sie drastisch an Wert – und braucht offenbar dringend frisches Kapital.

Am Mittwoch hatte Rocket die Bewertung seiner in der Global Fashion Group (GFG) gebündelten Modefirmen um zwei Drittel auf nur noch eine Milliarden Euro eingedampft. Gleichzeitig schossen Rocket und der schwedische Co-Investor Kinnevik zusammen nochmals 300 Millionen Euro nach. Dessen Papiere weiteten ihre Vortagesverluste ebenfalls aus und fielen in Stockholm um bis zu 1,9 Prozent.

Unabhängig davon berichtete die Internetseite Gründerszene, dass der Bezahldienst Paymill in die vorläufige Insolvenz geht. Rocket ist nach eigenen Angaben mit knapp 49 Prozent an der Firma beteiligt.

Von

rtr

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