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23.11.2012

14:07 Uhr

Aktie im Fokus

SAP-Aktie nicht zu bremsen

Die Aktie des deutschen Softwarekonzerns kennt seit Monaten nur eine Richtung: aufwärts. Jetzt erreicht das Papier ein neues Allzeithoch - und ein Ende dieser unglaublichen Rally ist noch nicht Sicht.

Europas größter Softwarehersteller legt ein Rekordergebnis nach dem anderen vor. dpa

Europas größter Softwarehersteller legt ein Rekordergebnis nach dem anderen vor.

DüsseldorfDie SAP-Aktie ist in der vergangenen Woche um mehr als sieben Prozent auf 59,24 Euro gestiegen und erreicht damit ein neues 12-Jahres-Hoch - und es geht weiter.

Auslöser für den Anstieg der vergangenen Tage waren die positiven Aussagen auf der Investorenkonferenz in der vergangenen Woche. SAP hatte am Freitag in Barcelona sein Umsatzziel für 2015 bekräftigt. Analysten sehen trotz des enormen Anstiegs das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. So hat Stacy Pollard von JP Morgan ihr Kursziel für die SAP-Aktie von 53 Euro auf 65 Euro erhöht. Aufgrund der für 2013 erwarteten Gewinne könne die Aktie noch um weitere 25 Prozent steigen.

Auch Morgan Stanley sieht noch Potenzial für die Aktie. „Der Softwarehersteller befindet sich mit Blick auf die Ausgaben der Kunden in einer starken Stellung, da SAP ihnen hilft die Kosten zu senken.“, schrieb Analyst Adam Wood in seiner Studie. Die Aktien seien auf der „Best Ideas“-Liste.

Das Unternehmen ist erfolgreich: Im Gegensatz zu seiner internationalen Konkurrenz kann SAP die Gewinne steigern und liefert keinen vagen, sondern einen sehr optimistischen Ausblick. Der Hoffnungsträger des Konzerns heißt „Hana“. SAP stellte auf seiner Kundenmesse in Madrid neue Möglichkeiten für die Datenbanksoftware vor. Bislang konnte „Hana“ nur Daten lesen, nun soll die Software sie auch bearbeiten können.

Die Dividenden-Aristokraten in Deutschland

Fuchs Petrolub

Branche: Chemie
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 22,6 Prozent
Dividendenrendite 2013: 2,4 Prozent

Fresenius SE

Branche: Gesundheit
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 11 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1 Prozent

Fresenius Medical

Branche: Gesundheit
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 9,3 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,3 Prozent

Fielmann

Branche: Einzelhandel
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 16,7 Prozent
Dividendenrendite 2013: 3,5 Prozent

Baywa

Branche: Agrar
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 10,6 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,6 Prozent

SAP

Branche: IT
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 22,5 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,6 Prozent

Münchener Rück

Branche: Versicherung
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 18,1 Prozent
Dividendenrendite 2013: 6,5 Prozent

Linde

Branche: Chemie
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 8,8 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,8 Prozent

Henkel

Branche: Basiskonsum
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 8,2 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,2 Prozent

Gerry Weber

Branche: Mode
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 7
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 15,6 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,9 Prozent

BASF

Branche: Chemie
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 7
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 14,4 Prozent
Dividendenrendite 2013: 3,5 Prozent

Quelle: DZ Bank

Weiterhin pokert SAP beim Cloud-Computing mit. Bisher ist kein Unternehmen mit der als Zukunftstechnologie geltenden „Cloud“ profitabel. SAP hatte Ariba Anfang des Monats für umgerechnet 3,4 Milliarden Euro übernommen, um das Geschäft mit Cloud-Software auszubauen. Bis 2015 will SAP zwei Milliarden Euro - oder rund zehn Prozent seiner gesamten Erlöse - mit Cloud-Software erwirtschaften und damit dann auch profitabel sein. Bisher trägt das neue Geschäftsfeld SAP Verluste ein.

Bei seiner neuesten Bilanz konnte SAP positiv überraschen. Von der Schuldenkrise war in der Bilanz nichts zu sehen. Der Konzern schraubte seine Prognose sogar noch hoch und steuert ein Rekordergebnis für dieses Geschäftsjahr an.

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