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18.06.2014

11:23 Uhr

Aktie im Fokus

Waffengeschäft beflügelt Rheinmetall-Aktie

Das umstrittene Waffengeschäft von Rheinmetall mit Algerien hat einen medialen Aufschrei ausgelöst, die Börse reagierte sofort. Die Rheinmetall-Metall schoss ohne offizielle Reaktion des Unternehmens sofort in die Höhe.

Ein Kampfpanzer Leopard 2: Die Rheinmetall-Aktie reagierte positiv bei der Aussicht auf einen Großauftrag. dpa

Ein Kampfpanzer Leopard 2: Die Rheinmetall-Aktie reagierte positiv bei der Aussicht auf einen Großauftrag.

Frankfurt am MainDie Aussicht auf einen milliardenschweren Auftrag hat Rheinmetall -Aktien am Mittwoch beflügelt. Die Aktie des Rüstungskonzerns setzte sich mit einem Plus von bis zu 3,6 Prozent an die MDax -Spitze. Bereits am Vortag war der Kurs nach einer Hochstufung durch die Berenberg Bank deutlich gestiegen.

Das Unternehmen will einem Zeitungsbericht zufolge Radpanzer an Algerien verkaufen. In den kommenden Wochen werde das Unternehmen einen Vertrag zur Produktion von 980 gepanzerten Militärfahrzeugen des Typs „Fuchs 2“ unterzeichnen, schrieb das „Handelsblatt“. Der Auftrag sei rund 2,7 Milliarden Euro schwer. „Über die Höhe des Gesamtvolumens sind wir positiv überrascht“, sagte DZ-Bank-Analyst Markus Turnwald, der die Aktie zum Kauf empfiehlt.

Ein Händler sagte: „Dass Rheinmetall und Algerien miteinander verhandeln, ist schon länger bekannt, offenbar kommt am Markt heute aber gut an, dass sie kurz vor einer Einigung stehen.“ Rheinmetall wollte zu dem Pressebericht keine Stellungnahme abgeben.

Von

rtr

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

18.06.2014, 11:58 Uhr

Besser Panzer an Algerien verkaufen, als U-Boote für den Giftgas Einsatz in Syrien verschenken.

Es gibt eben noch immer ehrliche Völker, die dafür bezahlen, was sie haben wollen. Andere erpressen "Geschenke".

Account gelöscht!

18.06.2014, 12:58 Uhr

Hurra,hurra, endlich weiterhin deutsche Rüstungsexporte in Regionen, wo man vor Hunger nicht in den Schlaf kommt.

Darauf hat die Welt auch nur gewartet. Schlimm genug, dass wir unsere Präzisionswaffen, die gegen Einheimische eingesetzt werden, wie in Saudi-Arabien, Doha, Mexiko etc. großes Leid anrichten. Nein, nun gibt´s die Waffenfabrik gleich dazu. Vielleicht noch ein paar Dienstleistungen gefällig? Berater der Bundeswehr und der Bundespolizei stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Nach zwei verlorenen Weltkriegen muss man konstatieren, dass Deutschland nichts gelernt hat. Oder sind wird tatsächlich von den 10-15% am BIP für Waffenlieferungen abhängig?

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