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28.05.2014

10:53 Uhr

Aktie unter Druck

Ermittlungen belasten Glaxo-Smithkline

Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smithkline (GSK) soll in China Ärzte mit einem ausgeklügelten System bestochen haben. Es laufen bereits Ermittlungen. An der GSK-Aktie geht das nicht spurlos vorbei.

GHSK-Zentrale in Großbritannien: Der Pharmariese gerät auch an der Börse erheblich unter Druck. Reuters

GHSK-Zentrale in Großbritannien: Der Pharmariese gerät auch an der Börse erheblich unter Druck.

LondonNach der Einleitung eines Verfahrens der für Betrugsbekämpfung zuständigen Behörde in Großbritannien sind die Aktien des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline am Mittwoch unter Druck geraten. Zum Handelsauftakt büßten die Papiere 1,6 Prozent ein. Am Vortag hatte das Serious Fraud Office strafrechtliche Ermittlungen gegen GSK und seine Tochterfirmen eingeleitet. Dabei gehe es um die Geschäftspraktiken des Konzerns. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt. Der Marktführer in Großbritannien erklärte, mit den Ermittlern zusammenarbeiten zu wollen. Das Serious Fraud Office ist eine Behörde, die bei großen Betrugs- und Korruptionsfällen einschreitet.

Der britische Konzern muss sich bereits in China, Polen, dem Irak, Jordanien und dem Libanon Korruptionsvorwürfen stellen. Die chinesischen Behörden werfen GSK vor, mit einem ausgeklügelten System Ärzte und Krankenschwestern bestochen zu haben. In diesem Zusammenhang wurde gegen den früheren Chef der GSK-Tochter in China und mehrere Kollegen Anklage erhoben. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern die Zahlung von Schmiergeld als "beschämend" bezeichnet.

Von

rtr

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