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23.01.2015

12:27 Uhr

Aktien auf Rekordhoch

Fallender Euro schiebt Auto-Aktien an

Die deutschen Autobauer profitieren prompt vom EZB-Entscheid und dem fallenden Euro. Die Aktien von BMW, VW und Daimler legen deutlich zu. Der schwache Euro erhöht nämlich die Wettbewerbschancen in den USA.

Ein Mitarbeiter klebt ein BMW-Logo auf einen BMW 3er. Die Aktie des Autobauers hat einen neuen Höchstwert erreicht. dpa

Ein Mitarbeiter klebt ein BMW-Logo auf einen BMW 3er. Die Aktie des Autobauers hat einen neuen Höchstwert erreicht.

FrankfurtDie Aktien von BMW, Volkswagen und Daimler profitieren von der sich beschleunigenden Talfahrt des Euro. BMW führten mit einem Plus von bis zu 5,1 Prozent auf 103 Euro zeitweise die Dax-Gewinnerliste an. Die Titel notierten damit auf einem Allzeithoch. Daimler stiegen um bis zu 3,2 Prozent auf 79,75 Euro und lagen damit so hoch wie seit Anfang 2000 nicht mehr. VW kletterten 2,5 Prozent auf 202,95 Euro - ein Ein-Jahres-Hoch.

Der schwache Euro erhöht die Wettbewerbschancen für die deutschen Autobauer vor allem auf dem wichtigen US-Markt. Für Autobauer aus Japan oder den USA wird es im Gegenzug auf dem europäischen Markt schwieriger.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Auch die Aktien der französischen Autobauer Renault und Peugeot legten je rund 4,5 Prozent zu. Renault-Chef Carlos Ghosn hatte einer Unternehmenssprecherin zufolge auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos erklärt, er rechne für den europäischen Automarkt mit einem Plus von mindestens zwei Prozent im laufenden Jahr. Bislang war er allenfalls von einem Plus von ein bis zwei Prozent ausgegangen.

Nach der Öffnung der Geldschleusen durch die EZB am Vortag beschleunigte der Euro seine Talfahrt und fiel auf 1,1253 Dollar. So wenig war ein Euro zuletzt im September 2003 wert.

Von

rtr

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