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19.01.2010

13:52 Uhr

dpa-afx NEW YORK. Hedge-Fonds haben nach dem starken Vorjahr auch einen guten Start ins laufende Jahr hingelegt. Am besten hätten in der vergangenen Woche Fonds mit einer marktneutralen Aktiengewichtung abgeschnitten, schrieb Analystin Mary Ann Bartels von Merrill Lynch am Dienstag in ihrer wöchentlichen Studie "Hedge Fund Monitor". Auf Wochensicht liege der durchschnittliche Wertzuwachs bei Hedge-Fonds bei 0,26 Prozent, woraus sich sich seit Jahresanfang ein Plus von 1,41 Prozent ergebe.

Vier von sieben Anlagestrategien hätten Gewinne erzielt, fuhr die Expertin fort. Die umfangreichen Long-Positionen auf Aktien und Gold seien reduziert worden, während das Engagement in Öl weiter ausgebaut worden sei. Makro-Fonds hätten ihre Positionierung bei US-Aktien weiter hochgefahren, bei den Schwellenländern dagegen auf der Verkäuferseite gestanden.

Bei Aktien beobachtete die Merrill-Expertin insbesondere Verkäufe für den marktbreiten US-Index S & P 500 sowie einen deutlichen Abbau der hohen Future-Long-Positionen auf den Technologiewerte-Auswahlindex Nasdaq 100 . Zudem seien Verkaufsoptionen auf den US-Nebenwerte-Index Russell 2000 zugekauft worden. Im Rohstoffsektor sah Merrill Lynch neben dem weiteren Abbau der hohen Gold-Positionen moderate Verkäufe von Platin, aber Käufe bei Silber und Kupfer.

Auf Währungsebene hätten Hedge-Fonds das starke Engagement beim Dollar leicht reduziert und einen Teil ihrer umfangreichen Leerverkaufspositionen in Euro und Yen eingedeckt. Positionen auf zehnjährige US-Staatsanleihen seien weiter leerverkauft worden, das Long-Engagement in Papieren mit zweijähriger Laufzeit aber sei gestiegen.

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