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25.01.2010

14:22 Uhr

dpa-afx NEW YORK. Hedge-Fonds haben in der vergangenen Woche den ersten Verlust seit Mitte Dezember letzten Jahres verbucht. Makro- und Rohstoff-Fonds hätten mit einem Minus von 0,80 beziehungsweise 0,60 Prozent die größten Abschläge hinnehmen müssen, schrieb Merrill-Lynch-Analystin Mary Ann Bartels in ihrer am Montag veröffentlichen, wöchentlichen Studie "Hedge Fund Monitor". Insgesamt hätten die Hedge-Fonds 0,23 Prozent an Wert verloren.

Die Hedge-Fonds dürften weiterhin Futures auf den breit gefächerten S & P-500-Index verkauft haben, vermutete die Expertin. Im Gegenzug hätten sie auf einen Anstieg des Technologieindex Nasdaq 100 gewettet.

Mit dem Blick auf die Sektoren hätten die Hedge-Fonds weiterhin ihre bedeutenden Kaufpositionen in Gold reduziert sowie auch ihr Engagement in Rohöl verringert, schrieb Bartels weiter. Die großen Positionen in Heizöl und Benzin seien ebenfalls gesunken.

Große Spekulanten trennten sich auch von Kaufpositionen in Silber und Platin, hieß es weiter in der Studie. Anderseits jedoch hätten sie bei Kupfer erneut zugegriffen.

Am Devisenmarkt hätten Hedge-Fonds ihre großen Kaufpositionen im Dollar leicht reduziert, dafür aber stärker als zuvor auf einen fallenden Euro gesetzt. Bei den Anleihen reduzierten die Hedge-Fonds ihre Kaufpositionen in zweijährigen Papieren leicht. Dafür setzten sie nun verstärkt auf fallende Kurse bei Anleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren.

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