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24.12.2012

15:28 Uhr

Aktien

US-Aktien schlagen die Welt

Wo sollten Anleger Ihr Geld investieren? Am besten in US-Aktien. Das gilt zumindest auf Dreijahressicht. Kein Aktienmarkt weltweit erzielte in diesem Zeitraum vergleichbare Renditen. Welche US-Titel etwas taugen.

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Nordamerikanische Aktien haben in den vergangenen drei Jahren risikobereinigt die beste Rendite weltweit eingefahren. Dazu beigetragen haben zum einen die Konjunkturmaßnahmen der Federal Reserve, zum anderen suchten Investoren einen sicheren Hafen im weltgrößten Aktienmarkt.

Der MSCI North America Index für 702 Aktien der Region hat seit Ende 2009 - bereinigt um Kursschwankungen - um zwei Prozent zugelegt. Er weist damit die beste Entwicklung unter den 19 regionalen und weltweit aufgestellten Aktien-Benchmarks auf, wie ein Ranking der Nachrichtenagentur Bloomberg belegt. Die Volatilität in den USA und Kanada sank dabei im Vergleich zu den drei Jahren davor um 38 Prozent, nachdem sich die Aktienmärkte von dem schlimmsten Bärenmarkt seit der Weltwirtschaftskrise erholten.

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Die nordamerikanischen Aktien lieferten stabilere Erträge, da die Staatsschuldenkrise in Europa und Inflationsbedenken in Schwellenländern dazu geführt haben, dass Investoren die vermeintliche Sicherheit von US-Konzernen suchten. Die Fokussierung von Fed-Chef Ben Bernanke auf eine geringere Arbeitslosenquote hat die US-Erholung angetrieben, nachdem die Zentralbank beispiellose Maßnahmen ergriff, um das Wachstum zu fördern.

“Als wir 2009 abgestürzt sind, zögerten die Entscheidungsträger nicht, die Geldhähne voll aufzudrehen”, sagt Paul Attwood, Vermögensverwalter bei Huntington Asset Advisors, mit Blick auf die Fed-Maßnahmen. “Ihre Amtskollegen in Europa hingegen zögerten, das gleiche zu tun. In den Schwellenmärkten wurde noch bis vor zwölf Monaten die Geldpolitik verschärft. Das ist kein freundliches Umfeld für Aktien.”

Die risikobereinigte Rendite wird errechnet, indem die Gesamtrendite durch die Volatilität, also die täglichen Kursveränderungen, geteilt wird. Damit ergibt sich eine Messzahl für den Ertrag je Risikoeinheit. Eine höhere Volatilität ist mit stärkeren Kursschwankungen in einem kurzen Zeitraum gleichzusetzen, sodass das Potenzial für unerwartete Verluste steigt.

Kommentare (6)

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Republikaner

24.12.2012, 19:52 Uhr

schon irgendwie witzig. Das Land, das sich nur durch das Drucken von Geld oben hält, hat auch den besten Aktienmarkt. Gibt es eine Börse in Simbawe? - der Vergleich wäre doch interessant. Irgendwie werden sich die beiden Staaten immer ähnlicher.

Querkopf

24.12.2012, 21:57 Uhr

Das Gelddrucken und die hohen Aktíenkurse stehen in unmittelbarem Zusammenhang: Am freien Markt wären die gefeierten Aktien nicht mehr gefragt. Nur noch durch das staatliche Gelddrucken werden die Aktien von diversen Fonds noch gekauft. Der Aktienmarkt verhält sich heute wie die Staatsanleihen: Wenn alle Aktien gegen hartes Firmencash eingefordert würden, wären sie nicht einmal ein Hundertstel des Ausgabepreises wert.

easyway

25.12.2012, 10:00 Uhr

US-Aktien schlagen die Welt? Ein freudscher Versprecher? Schlagen die Investoren die Welt?

Es gab nie so viele Aufstände auf diesem Planeten wie seit der Globalisierung. Die Staatsverdrossenheit greift immer mehr um sich in Spanien, Griechenland, Portugal, China, Frankreich, im Nahen und Mittleren Osten, aber auch in den USA, weil die Zustände immer unsozialer werden und der Staat sich stocktaub stellt.
In Griechenland revoltierten Junge, Arbeiter, Alte 3 Wochen im Stück und legten den Staat lahm. Und alle benutzen heute dieselbe Sprache. Die Regierungen, die eine Kooperation mit dem Großkapital eingegangen sind, weil sie immer eine Koperation mit dem Großkapital eingehen, begehen politischen Selbstmord einzig aus dem Renditedenken der Globalisten. Und es ist ihnen egal.

US-Aktien schlagen die Welt und die Aufstände werden in 2013 zunehmen.

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