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06.03.2014

11:28 Uhr

Aktienkurse

Telekom stürzt nach enttäuschender Prognose ab

Weil sie die IT-Sparte umbaut, hat die Telekom harte Zeiten vor sich. Mittel, die nicht operativ gebunden sind, fallen 2014 spärlich aus. Der Kurs sackt auf 11,75 Euro je Papier ab – ein Flop im Dax-Schnitt.

Er hat wenig Grund zu einem befreiten Lächeln: Timotheus Hoettges, CEO der Deutschen Telekom. ap

Er hat wenig Grund zu einem befreiten Lächeln: Timotheus Hoettges, CEO der Deutschen Telekom.

FrankfurtEin enttäuschender Ausblick der Deutschen Telekom hat Anleger am Donnerstag verschreckt. Die Aktien rutschten um 3,5 Prozent ab und gingen mit 11,75 Euro in die Knie – sie waren damit einer der größten Dax -Verlierer.

Das Schlussquartal und der Ausblick für 2014 und 2015 seien etwas schwächer ausgefallen als erwartet, urteilte LBBW-Analyst Stefan Borscheid. Vor allem die Schätzung für den freien Cash-Flow 2015 enttäusche. Die für die Kennziffer angepeilten sechs Milliarden Euro seien nicht zu schaffen, teilte die Telekom mit. 2014 wird der freie Cash-Flow auf 4,2 Milliarden Euro von 4,6 Milliarden Euro im Vorjahr sinken. Hintergrund sind unter anderem Belastungen aus dem Umbau der IT-Sparte.

„Die Cash-Flow-Prognose für 2015 ist ein herber Schlag für alle Investoren, die mit einer Erholung der Dividende auf ein Niveau von 0,70 Euro gerechnet hatten“, sagte Equinet-Analyst Adrian Pehl. Für 2014 will der Bonner Konzern eine Gewinnbeteiligung in Höhe von 0,50 Euro je Aktie ausschütten.

Von

rtr

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