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18.11.2013

11:53 Uhr

Aktienmarkt

Anleger hoffen auf Comeback der Versorger

Die Anleger am Aktienmarkt setzen auf ein Comeback der Versorger: RWE und Eon führen die Dax-Gewinnerliste an. Grund dafür ist eine Hochstufung von RWE durch Exane BNP Paribas.

RWE- und Eon-Aktien zählen auf Jahressicht im Dax zu den Verlierern. RWE hat bislang rund elf Prozent eingebüßt. Reuters

RWE- und Eon-Aktien zählen auf Jahressicht im Dax zu den Verlierern. RWE hat bislang rund elf Prozent eingebüßt.

FrankfurtDie Anleger am deutschen Aktienmarkt haben am Montag auf ein Comeback der Versorger gesetzt. Die Aktien von RWE und E.ON führten die Dax-Gewinnerliste mit Kursgewinnen von bis zu 6,5 und vier Prozent auf 27,92 und 14,03 Euro an. „Auslöser für die Kursgewinne ist eine Hochstufung von RWE durch Exane BNP Paribas. Zudem setzen viele auf einen positiven Beschluss zur Brennelementesteuer“, erklärte ein Händler. Die Analysten hatte ihre Anlageempfehlung auf „outperform“ von „neutral“ erhöht.

Am Dienstag verhandelt das Finanzgericht Hamburg über die Steuer. Dabei ist eine Überweisung des Falls an den Europäischen Gerichtshof möglich. RWE -Finanzchef Bernhard Günther hatte darauf verwiesen, dass die AKW-Betreiber in diesem Fall eine Aussetzung weiterer Zahlungen und die Rückzahlung bisheriger beantragen werden. Allein RWE habe bereits rund 900 Millionen Euro gezahlt. Laut "Spiegel" sind die Juristen der Versorger zuversichtlich. „Bisher gezahlte Beträge in Höhe von rund zwei Milliarden Euro müssten den Konzernen bis zur endgültigen Klärung durch den EuGH nach Auffassung der Anwälte sogar erstattet werden“, berichtete das Magazin.

So legen die Deutschen ihr Geld an

Top 7

Sicherheitsdenken dominiert sehr stark auch die Anlagestrategien männlicher Finanzanleger. 86 Prozent der befragten Männer können sich nicht vorstellen, bei Anlagen für eine höhere Rendite ein höheres Risiko in Kauf zu nehmen. Frauen sind aber offenbar noch sicherheitsorientierter: 96 Prozent von ihnen wollen bei der Geldanlage möglichst kein Risiko eingehen.

Top 6

Trotz des derzeit allgemein niedrigen Zinsniveaus können sich nur neun Prozent der Anleger vorstellen, bei künftigen Finanzanlagen mit einer höheren Risikobereitschaft gegebenenfalls eine höhere Rendite zu erzielen. Mit 91 Prozent legt die Mehrheit der deutschen Sparer einen großen Wert auf Sicherheit.

Top 5

Neben Festgeld und Tagesgeld würden die Verbraucher 2013 auch stärker in Immobilien, Gold und andere Edelmetalle investieren, wenn sie einen größeren Geldbetrag dafür zur Verfügung hätten. Den größten Zuwachs im Vergleich zu 2012 erleben Immobilien. 46 Prozent aller deutschen Anleger würden sich ein Haus oder eine Wohnung anschaffen. Auch die Krisenwährung Gold ist 2013 deutlich beliebter. Knapp 30 Prozent der deutschen Anleger würden sich größere Goldbestände zulegen.

Top 4

Während Frauen tendenziell stärker in Festgeld sowie Tagesgeld investiert sind, meiden sie Aktienanlagen noch in stärkerem Maße als Männer. Bei Fonds sind hingegen nur geringfügige, bei Immobilien, Gold und anderen Edelmetallen sogar überhaupt keine Unterschiede im Anlageverhalten von Männern und Frauen feststellbar.

Top 3

Im Jahr 2012 waren bei den deutschen Anlegern Festgeld und Tagesgeld die beliebtesten Anlageprodukte. Obwohl der Dax in diesem Jahr um rund 30 Prozent zulegte, rangieren börsennotierte Finanzprodukte erst deutlich danach. Gerade einmal jeder fünfte Deutsche investierte sein Geld in Aktien. Darauf folgten Immobilien mit knapp 17 Prozent. Das in der Krise besonders beliebte Anlageobjekt Gold lag mit gerade einmal neun Prozent ebenfalls auf den hinteren Plätzen.

Top 2

Trotz eines weiteren Euro-Krisenjahrs stieg der Dax 2012 auf ein neues Allzeithoch. Knapp die Hälfte (48 Prozent) der deutschen Anleger zeigte sich trotz der guten Kursentwicklung mit der Werteentwicklung ihrer Finanzanlage unzufrieden.

Top 1

Der Anteil der Deutschen, die 2012 einen nennenswerten Geldbetrag angelegt haben, steigt mit zunehmenden Alter erkennbar an. Mit knapp 65 Prozent stellen Deutsche ab 60 Jahren die größte Gruppe der Privatanleger.

Auf Jahressicht zählen beide Aktien im Dax zu den Verlierern: So haben RWE bislang rund elf Prozent eingebüßt, E.ON rund ein Prozent, während der Dax mehr als 20 Prozent gewonnen hat.

Von

rtr

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