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10.02.2004

15:00 Uhr

Alternativer Browser-Anbieter

Opera zieht es an die Börse

Das norwegische Software-Haus Opera ist besonders durch seinen gleichnamigen Internetbrowser international bekannt geworden. Nun will der Software-Anbieter besonders im Mobiltelefon-Markt durchstarten und geht dafür zunächst an die Börse.

HB OSLO. Wie das Unternehmen am Dienstag bestätigte, sollen Opera-Aktien vom 1. März an in Oslo gehandelt werden. Als Hintergrund gilt dabei das erwartete Geschäft mit Internetsoftware in Handys, für die Opera Verträge mit führenden Herstellern wie Nokia, Motorola und Ericsson abgeschlossen hat.

Operas Finanzchef Christian Jebsen sagte der Zeitung „Dagens Næringsliv“: „Wir erwarten wirklich große Einnahmen, wenn der Verkauf von Mobiltelefonen mit unserem Browser richtig los geht.“

Bei Internetbrowsern auf PC hat das norwegische Unternehmen nach eigenen Angaben einen Marktanteil von einem Prozent gegenüber mehr als 90 % für das Microsoft-Programm Internet Explorer.

Opera-Chef Jon von Tetzchner hatte im letzten Jahr erklärt, bei Handys wolle sein Unternehmen sich als Marktführer vor Microsoft etablieren. Hierfür werde die aus dem Börsengang erwartete Kapitalzufuhr benötigt, hieß es in „Dagens Næringsliv“. 2003 verbuchte Opera einen gegenüber 2002 um 54 % gesteigerten Umsatz von 78,5 Mill. Kronen (8,9 Mio Euro) und konnte erstmals einen Gewinn von 1,2 Mill. Kronen ausweisen.

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