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22.03.2006

20:10 Uhr

Analyse

Analyse Piper Jaffray: Nachteile wegen Vista für Microsoft überschaubar

Piper Jaffray zufolge wird sich die Verzögerung bei der Markteinführung von Windows Vista nicht nachhaltig negativ für Microsoft auswirken.

dpa-afx NEW YORK. Piper Jaffray zufolge wird sich die Verzögerung bei der Markteinführung von Windows Vista nicht nachhaltig negativ für Microsoft auswirken. Anders als bei den Produkteinführungen anderer Software-Unternehmen starte der Verkauf bei Microsoft langsam, ziehe sich aber bis zu zwei Jahre lang hin, hieß es in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Eine Verzögerung von zwei Monaten habe daher keinen langfristigen Einfluss auf das Geschäftsmodell von Microsoft. Der Schlüssel liege darin, diese Verschiebungen nicht zur Regel werden zulassen.

Auf die PC-Hersteller habe die Vista-Verschiebung jedoch einen direkten negativen Einfluss. Das neue Betriebssystem komme nicht mehr rechtzeitig für das Weihnachtsgeschäft auf den Markt.

Günstig wirke sich die Nachricht für einige Wettbewerber aus: Apple Computer müsse so erst etwas später auf die neue Konkurrenz durch eine vereinfachtes System reagieren. Auch Adobe Systems bekommt nach Meinung der Experten etwas Luft in Bezug auf die von Microsoft angekündigte Unterstützung für das von Adobe entwickelte Dateiformat PDF.

Analysierendes Institut Piper Jaffray.

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