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03.04.2006

15:35 Uhr

Analyse

Deutsche Bank bevorzugt Finanz- und Energietitel in 'Global Strategy'

Die Deutsche Bank hat Finanz- und Energiewerte in ihrer weltweiten Aktienstrategie weiter mit "Overweight" bewertet. Seit Jahresanfang führten Werkstoffe-, Energie-, Industrie- und Finanzwerte die Charts an, heißt es in einer Studie vom Montag. Diese Entwicklung sollte weitergehen.

dpa-afx FRANKFURT. Die Deutsche Bank hat Finanz- und Energiewerte in ihrer weltweiten Aktienstrategie weiter mit "Overweight" bewertet. Seit Jahresanfang führten Werkstoffe-, Energie-, Industrie- und Finanzwerte die Charts an, heißt es in einer Studie vom Montag. Diese Entwicklung sollte weitergehen. Skeptisch bleiben die Analysten gegenüber Versorgern und der Konsumgüterindustrie, die sie mit "Underweight" bewerten.

Finanztitel seien werthaltig, zeigten eine starke Gewinndynamik und profitierten sowohl von den steigenden Märkten als auch der aktuellen Fusionswelle. Im Energiebereich sei die Dynamik wegen der volatilen Ölpreisentwicklung zwar geringer. Doch dafür verzeichne die Branche einen beachtlichen Bewertungsabschlag zum Gesamtmarkt.

Weniger optimistisch sehen die Analysten die Telekommunikationsbranche, bewerten sie insgesamt aber noch mit "Overweight". Sie präferieren die Aktien von in den USA engagierten Gesellschaften mit "Overweight". Die Einschätzung für europäische Telekomaktien erhöhen sie von "Underweight" auf "Neutral", sehen die dortigen Unternehmen aber weiterhin weniger optimistisch. Pharmatitel werden von trotz zuletzt rückläufiger Bewertungen von "Overweight" auf "Underweight" abgestuft.

Die Werkstoffeindustrie bewerten die Analysten weiter mit "Neutral" und verweisen auf die zuletzt starke Entwicklung der Branchentitel. Die Bevorzugung von Technologie- gegenüber Industrietiteln habe sich bisher nicht ausgezahlt. Doch momentan sei hier nicht der richtige Zeitpunkt für Umstufungen.

Die zentralen "Underweight"-Positionen der Deutschen Bank blieben im global ausgerichteten Portfolio die Versorger- und Konsumgütertitel. Letztere hätten sich zuletzt zwar kurzfristig besser entwickelt als Versorgeraktien. Doch die Branche sei weiterhin zu hoch bewertet, während die Dynamik schwach bleibe. Dagegen hätten die Versorgertitel sich mit den steigenden Anleihenzinsen jüngst etwas Luft verschafft, so die Analysten.

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