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07.01.2009

21:42 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 07.01.2009

Alcoa

NEW York - Die UBS hat das Kursziel für Alcoa nach Ankündigung von Produktionskürzungen und Stellenstreichungen von 10,50 auf 11,50 Dollar erhöht, die Empfehlung aber auf "Hold" belassen. Analyst Brian Macarthur hob in einer Studie vom Mittwoch die Prognosen für das Ergebnis je Aktie (EPS) an und verwies zur Begründung auf niedrigere Kosten im Zuge der Restrukturierungsmaßnahmen. Allerdings befände sich die Aluminiumbranche in einer schwierigen Lage, so dass es bei seiner "Hold"-Empfehlung bleibe.

BMW

Frankfurt - Kepler hat das Kursziel für BMW von 17 auf 16 Euro gesenkt und die Aktie auf "Reduce" belassen. Die Dividende müssten gekürzt werden, schrieb Analyst Michael Raab in einer Studie vom Mittwoch. Es gebe derzeit keinen Grund, die Aktie zu besitzen. Der Autohersteller könne sich der schwachen Marktlage nicht entziehen.

Commerzbank AG

ZÜRich - Die UBS hat das Kursziel für die Commerzbank von 9,50 auf 7,00 Euro gesenkt und die "Neutral"-Einstufung beibehalten. Das Kreditinstitut habe schwere Zeiten vor sich, schrieb Analyst Philipp Zieschang in einer Studie vom Mittwoch. Er verwies auf das sich weiterhin verschlechternde Konjunkturumfeld und auf die höheren Zinskosten für die 8,2 Mrd. schwere Kapitalspritze durch die deutsche Regierung. Seine Gewinnschätzungen je Aktie schraubte Zieschang um 22 Prozent für 2008, 57 Prozent für 2009 und neun Prozent für 2010 nach unten.

Deutsche Boerse AG

Frankfurt - Equinet hat die Empfehlung für die Deutsche Börse auf "Buy" und das Kursziel bei 80,00 Euro belassen. Ein zentraler europäischer Kontrahent (CCP) für außerbörslich gehandelte Derivate könne ein großer Wachstumstreiber für das Eurex Clearing-Geschäft des Börsenbetreibers werden, schrieb Analyst Christian Muschick in einer Studie vom Mittwoch. Falls eine solche, von der Branche vorangetriebenen Lösung und ohne den Eingriff von EU-Regulatoren scheitere, wär das eine schlechte Nachricht.

Eon AG

Frankfurt - Equinet hat die Empfehlung für Eon auf "Accumulate" und das Kursziel bei 40,00 Euro belassen. Der deutsche Energieversorger nehme im europäischen Gas-Markt eine starke Stellung ein, schrieb Analyst Michael Schäfer in einer Studie vom Mittwoch. Jedoch sei aufgrund der breit gefächerten Beschaffungsstrategie keine unmittelbaren Auswirkungen des aktuellen Gasstreits zwischen der Ukraine und Russland auf die Gewinne zu erwarten, so der Experte.

Hochtief AG

Frankfurt - Die Deutsche Bank hat Hochtief nach einer Gewinnwarnung der australischen Tochter Leighton von "Buy" auf "Hold" abgestuft, aber das Kursziel auf 33,00 Euro belassen. Die Abschreibungen spiegelten die schwierige Lage an den Aktienmärkten wider, schrieb Analyst Michael Kuhn in einem Kommentar am Mittwoch. Die Auftragsbücher seien zwar so voll wie nie, der Ausblick habe sich jedoch eingetrübt. Da Leighton ein wichtiger Kurstreiber für die Hochtief-Aktie sei, hätten sich deren mittelfristige Aussichten ebenfalls verschlechtert.

MAN AG

London - Jpmorgan hat das Kursziel für MAN von 55 auf 60 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Trotz der Anzeichen eines beschleunigten Nachfragerückgangs, sei die sich abzeichnende Stabilisierung der Lagerbestände europäischer Industrieunternehmen eine positive Entwicklung, schrieb Analyst Nico Dil in einer Branchenstudie vom Mittwoch. Wichtige Indikatoren deuteten darauf hin, dass der Tiefpunkt bald erreicht sein dürfte.

Metro AG

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Metro vor Quartalszahlen von 28 auf 27 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Einzelhandelskonzern werde die zuvor abgegebene Gewinnprognose für 2008 wahrscheinlich nicht bestätigen und zudem das Ziel für das Gewinnwachstum vor Zinsen und Steuern (Ebit) ändern, schrieb Analyst Jaime Vazquez in einer Studie vom Mittwoch. Vazquez senkte seine Gewinnerwartungen je Aktie für 2009 um zwölf Prozent. Dies resultiere aus Wechselkursbewegungen, einem niedrigeren erwarteten Umsatzwachstum und der Margenentwicklung in einigen Konzernbereichen.

Salzgitter AG

Frankfurt - Das Bankhaus Sal. Oppenheim hat die Aktie von Salzgitter von "Buy" auf "Neutral" abgestuft. Der faire Wert für das Papier des Stahl- und Röhrenherstellers wurde auf 80,40 Euro belassen (aktueller Kurs: 61,82 Euro). Angesichts des Nachfrage-Einbruchs für Stahl habe er seine Gewinnprognose für 2009 und 2010 gekürzt, schrieb Analyst Peter Metzger in einem Kommentar am Mittwoch. Darüber hinaus hätten sich die Papiere zuletzt erholt. Er rät daher zu Gewinnmitnahmen. Die aktuelle Stimmung für Stahlwerte sei zu optimistisch.

Thyssen-Krupp AG

MÜNchen - Merck Finck hat Thyssen-Krupp nach Äußerungen des Vorstandsvorsitzenden Ekkehard Schulz über die erwartete Auftragsentwicklung auf "Hold" belassen. Die von Schulz erwartete Verbesserung bei den Auftragseingängen Anfang 2009 sei eine realistische Annahme, schrieb Analyst Robert Greil in einer Studie vom Mittwoch. Die Nachfrage nach den Produkten des Stahlkonzerns werde allerdings deutlich unter dem geringeren Bedarf in der Automobilindustrie leiden. Etwa 40 Prozent der gesamten Stahlnachfrage komme aus diesem Sektor.

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