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28.01.2010

21:42 Uhr

dpa-afx FRANKFURT. Ausgewählte Analysten-Einstufungen im dpa-AFX-Nachrichtendienst vom 28.01.2010

Ahold

London - Die Citigroup hat Ahold in einer Ersteinschätzung mit "Sell" und einem Kursziel von 8,40 Euro in die Bewertung aufgenommen. Das US-Geschäft des niederländischen Einzelhandelskonzerns erwirtschafte niedrige Renditen, schrieb Analyst Alistair Wittet in einer Studie vom Donnerstag. Zudem dürfte sich der Konkurrenzkampf in den Niederlanden in Zukunft verschärfen.

Deutsche Bank

London - Die Unicredit hat die Einstufung für Deutsche Bank vor Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 52,50 Euro belassen. Analyst Stefan Stalmann ging in einer am Donnerstag veröffentlichten Studie für das vierte Quartal von einem Überschuss von 0,7 Mrd. Euro aus. Damit liege er nahe der durchschnittlichen Markterwartung. Sein Anlagehintergrund für die Bankaktie bleibe intakt.

Deutsche Boerse

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Deutsche Börse nach einem Pressebericht über bevorstehende Stellenstreichungen auf "Accumulate" mit einem Kursziel von 64,00 Euro belassen. Da der Börsenbetreiber nur im begrenzten Umfang Einfluss auf die Erträge habe, sei ein möglicher Abbau von Arbeitsplätzen die wichtigste Möglichkeit, um den Gewinn zu steigern, kommentierte Analyst Philipp Häßler entsprechende Zeitungsgerüchte. Er halte den jüngsten Kursrückgang für ungerechtfertigt und bleibe trotz kurzfristig wohl fehlender positiver Unternehmensmeldungen bei seinem Votum.

Deutsche Telekom

DÜSseldorf - Die WestLB hat die Einstufung für Deutsche Telekom nach einem Zeitungsbericht über einen von Vodafone geplanten Aufbau eines eigenen Vdsl-Netzes in 750 deutschen Städten auf "Reduce" mit einem Kursziel von 9,22 Euro belassen. Der Wettbewerb und damit der Preisdruck für das Vdsl-Segment der Deutschen Telekom dürfte damit zunehmen, schrieb Analyst Tarkan Cinar in einer Studie vom Donnerstag. Andere Wettbeweber könnten ähnlich vorgehen.

Elringklinger

DÜSseldorf - Die HSBC hat Elringklinger von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 13 auf 20 (Kurs: 16,940) Euro angehoben. Der Autozulieferer habe deutlich Marktanteile hinzugewonnen und sei nun zurück im Wachstumsmodus, schrieb Analyst Niels Fehre in einer Studie vom Donnerstag. Neue Produktionswerke sowie eine strengere Emissionsregulierung in China sollten es dem Zulieferer ermöglichen, seine Präsenz in Asien weiter auszubauen und den Umsatzanteil dort von derzeit 14 auf 30 Prozent im Jahr 2012 zu erhöhen.

Fiat

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat den fairen Wert für Fiat von 10,70 auf 9,50 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Reduce" belassen. Der 50-prozentige Rückgang der Neuwagenbestellungen im Januar zeige die Schwäche des italienischen Automarktes ohne die Unterstützung durch die Abwrackprämie, schrieb Analyst Jens Schattner in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der Fortsetzung der Abwrackprämie auf einem niedrigen Niveau ab Februar dürften ab April 2010 deutliche Rückgänge der Neuwagenverkaufszahlen erkennbar werden. Zudem werde das Preisumfeld schwieriger.

Kloeckner & CO

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für Klöckner & Co vor Quartalszahlen von 22,00 auf 23,00 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die durchschnittliche Markterwartung für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erscheine zu niedrig, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Trotz der jüngsten positiven Volumen- und Preisentwicklung und der sehr guten Ergebnisse des Wettbewerbers Reliance Steel seien die Markterwartungen seit Mitte November unverändert geblieben.

Lvmh

Paris - Sal. Oppenheim hat Lvmh vor Zahlen von "Neutral" auf "Buy" hochgestuft und den fairen Wert von 75,00 auf 90,00 Euro angehoben. Das Unternehmen dürfte zu den Hauptprofiteuren der jüngst positiven Entwicklung in der Luxusgüterbranche zählen, schrieb Analyst Vincent Hamel in einer Studie vom Donnerstag. Der chinesische Markt wachse schnell, der Dollar habe zum Euro zuletzt zugelegt und die Bewertung der Aktie sei vergleichsweise günstig. Die Umsatzentwicklung dürfte zum Jahresende besser verlaufen sein als erwartet und der Gewinn je Aktie im abgelaufenen Geschäftsjahr sollte um 16 Prozent gesunken sein.

Muenchener Rueck

DÜSseldorf - Die WestLB hat Munich Re vor vorläufigen Zahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 123,00 Euro belassen. Vor allem die Rückversicherungssparte dürfte im vierten Quartal von der geringen Anzahl an Naturkatastrophen profitiert haben, während das Leben-Segment noch unter den schwierigen konjunkturellen Bedingungen gelitten haben könnte, schrieb Analyst Thomas Rosenke in einer Studie vom Donnerstag. Nachdem Munich Re die Gesamtjahresprognose mehrfach bestätigt habe, dürfte es keine Überraschungen geben. Rosenke prognostiziert einen konsolidierten Gewinn in Höhe von 2,4 Mrd. Euro.

Nokia

London - Merrill Lynch hat die Aktie von Nokia nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 11,50 Euro belassen (Kurs: 9,99 Euro). Der operative Gewinn im vierten Quartal habe sowohl seine als auch die Erwartungen des Marktes deutlich übertroffen, schrieb Analyst Andrew Griffin in einer Studie am Donnerstag. Der finnische Mobiltelefonhersteller dürfte im abgelaufenen Quartal deutlich Marktanteile hinzugewonnen haben. Der durchschnittliche Verkaufspreis der Geräte haben mit 63 Euro hingegen nur leicht über der Prognose von 62 Euro gelegen.

Nokia

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Nokia vor Quartalszahlen von 11,00 auf 10,50 Euro Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Telekommunikationskonzern dürfte ein gutes Jahresende hinter sich haben und die Markterwartungen für die letzten drei Monate 2009 erfüllen, schrieb Analyst Tim Boddy in einer Studie vom Donnerstag. An den Sorgen der Investoren über die Marktanteilsverluste im Smartphone-Segment dürfte sich dennoch nichts ändern. Boddy senkte seine Gewinnprognosen für 2010 um sieben und für 2011 um sechs Prozent. Darin einbezogen seien seine Erwartungen rückläufiger Marktanteile in der Handy-Sparte, niedrigerer Bruttomargen und steigender Zinskosten.

Porsche

Frankfurt - Independent Research hat das Kursziel für Porsche von 51,00 auf 47,00 Euro gesenkt, die Einstufung aber auf "Halten" belassen. Das neue Ziel reflektiere die Neubewertung der Volkswagen-Stammaktie und die erhöhten Unsicherheiten hinsichtlich der in den USA eingereichten Klage einiger Investmentfonds, schrieb Analyst Sven Diermeier in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der wahrscheinlich geringen Erfolgsaussichten werte er die Klage negativ, könnte sich damit doch die Verschmelzung des Sportwagenbauers mit VW verzögern.

Prosiebensat1

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Pro Sieben Sat Eins vor der Berichtssaison von 9,00 auf 10,30 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Trotz gestiegener Werbeerlöse im vierten Quartal dürften die Manager vieler frei empfangbarer TV-Sender vorerst zurückhaltend bleiben, schrieb Analyst Filippo Pietro Lo Franco in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Viele Unternehmen begrenzten ihre Werbeausgaben weiterhin. Zudem sei das kurzfristige Kurspotenzial nach den jüngsten Zuwächsen begrenzt. Mit Blick auf eine künftige Erholung sollten Anleger den Titel aber im Blick behalten und auf einen günstigen Einstiegszeitpunkt warten.

RWE

Frankfurt - Die Commerzbank hat das Kursziel für RWE nach einer Telefonkonferenz von 62,00 auf 64,00 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Reduce" belassen. Analystin Tanja Markloff hob in einer Studie vom Donnerstag ihre Ebit-Prognosen für die Konzerntochter RWE Dea der Jahre 2009 bis 2013 um durchschnittlich 14 Prozent an. Ihre Gewinnprognosen je Aktie für den RWE-Konzern stiegen für den gleichen Zeitraum um durchschnittlich zwei Prozent. Die Margen-Perspektiven für RWE Dea seien besser als zuvor erwartet.

RWE

Frankfurt - Sal. Oppenheim hat RWE nach dem bestätigten Unternehmensziel für 2013 eines operativen Gewinns von 900 Mill. Euro auf "Buy" mit einem fairen Wert von 79,00 Euro belassen. Die Berechenbarkeit der Gewinnentwicklung des Energiekonzerns sei gestiegen, schrieb Analyst Matthias Heck in einer Studie vom Donnerstag. Zwar könnten die Gewinne 2013 etwas enttäuschen, doch werde dies durch das bessere Ölpreisumfeld kompensiert. Heck belässt seine Gewinnprognosen für 2013 unverändert.

Salzgitter

Frankfurt - Die Commerzbank hat Salzgitter vor Quartalszahlen auf "Add" mit einem Kursziel von 73,00 Euro belassen. In den letzten vier Monaten 2009 dürfte bei dem Stahlkonzern ein Vorsteuerverlust von zwei Mill. Euro angefallen sein, während der Markt einen Gewinn von elf Mill. Euro erwarte, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Das Potenzial für positive Überraschungen bei den Unternehmensprognosen für 2010 sei aufgrund der schwachen Nachfrage nach Stahlröhren begrenzt und im Vergleich zu den Wettbewerbern am geringsten.

SAP

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für die SAP-Aktie nach Quartalszahlen von 38,50 auf 38,00 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen (Kurs: 32,880 Euro). "Wir bleiben zwar bei unserer neutralen Einschätzung für die Aktie, aber das Risiko/Ertragsprofil wird nach dem jüngsten Kursrückgang allmählich günstiger", schrieb Analyst Mohammed Moawalla in einer Studie am Donnerstag. Die Aktie sei insgesamt recht preiswert, auch wenn die Margenentwicklung nicht mit der Umsatzerholung mithalten könne.

SAP

London - Die Citigroup hat die Einstufung für SAP nach dem Ausblick für 2010 auf "Buy" mit einem Kursziel von 38,00 Euro belassen. Der Unternehmensprognosen seien am unteren Ende der Erwartungen ausgefallen, schrieb Analyst Gerardus Vos in einer Studie vom Donnerstag. Die Aktie sei derzeit allerdings sehr günstig bewertet.

SAP

London - Die UBS hat die Einstufung für SAP nach dem Ausblick für 2010 auf "Buy" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Der Softwarekonzern scheine das Wartungs- und Lizenzgeschäft im laufenden Jahr im Griff zu haben, schrieb Analyst Michael Briest in einer Studie vom Donnerstag. Zudem weise SAP einen starken Cashflow auf und plane Aktienrückkäufe. Übernahmeaktivitäten seien eher unwahrscheinlich.

SAP

Paris - Die Societe Generale (Socgen) hat SAP nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 39,00 Euro belassen. Nach der Analystenveranstaltung zu den Ergebnissen blicke er zuversichtlicher auf die Prognosen des Softwarekonzerns, schrieb Analyst Richard Nguyen in einer Studie vom Donnerstag. Das Wachstum im Wartungsgeschäft dürfte weiterhin robust verlaufen und das Lizenzgeschäft könnte positiv überraschen. Auch könnten die Margen deutlicher zulegen als bisher erwartet.

SAP

London - Die WestLB hat SAP nach Zahlen um zwei Stufen von "Reduce" auf "Add" hochgestuft und das Kursziel von 30,00 auf 36,50 Euro angehoben. Der Kurs leide nicht mehr unter den Wachstumserwartungen des Marktes und dürfte von nun an positiv auf das Wachstum des Softwarekonzerns reagieren, schrieb Analyst Jonathan Crozier in einer Studie vom Donnerstag. Das neue Kursziel reflektiere eine Free-Cashflow-Rendite von 6,7 Prozent im Jahr 2010.

SAP

Hannover - Die Nord/LB hat SAP nach Zahlen von "Halten" auf "Kaufen" hochgestuft und das Kursziel von 33,00 auf 37,00 Euro angehoben. Die Zahlen des Softwareherstellers für 2009 hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen, schrieb Analyst Jan Göhmann in einer Studie vom Donnerstag. Trotz der weiterhin unsicheren wirtschaftlichen Aussichten sehe er mittelfristig ein deutliches Wachstumspotenzial. Der fortgesetzte Fokus auf das Kostenmanagement dürfte sich zudem positiv auf die Margen auswirken, so der Experte.

SAP

Frankfurt - Die Commerzbank hat SAP nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 35,00 Euro belassen. Der hohe Free Cashflow von 3,3 Mrd. Euro dürfte nicht aufrecht zu erhalten sein, schrieb Analyst Thomas Becker in einer Studie vom Donnerstag. Auch erschienen die Prognosen des Softwarekonzerns für 2010 eher trist. Insgesamt gebe es zwar positive Signale, doch könne die Umsatzentwicklung weiterhin nicht beeindrucken und bleibe schwer berechenbar.

SAP

London - Morgan Stanley hat die Einstufung für SAP nach Zahlen auf "Equal-weight" mit einem Kursziel von 37,00 Euro belassen. Analyst James Dawson hob in einer Studie vom Donnerstag seine Schätzungen für den Gewinn je Aktie (EPS) des Softwareherstellers leicht an. Er begründete dies mit der niedrigeren Steuerquote. Er lobte das wiederkehrende Wachstum, warnte aber vor einer möglicherweise verlangsamenden Margendynamik. Er verwies ferner auf den deutlichen Bewertungsaufschlag zum Mitbewerber Oracle . Für eine Hochstufung habe die Aktie noch nicht ausreichend Aufwärtspotenzial.

SAP

London - Merrill Lynch hat SAP nach einer Analystenkonferenz zu den Zahlen für 2009 auf "Buy" mit einem Kursziel von 40,00 Euro belassen. Sein Eindruck einer Erholung des Softwarekonzerns habe sich bestätigt, schrieb Analyst Raimo Lenschow in einer Studie vom Mittwoch. Nun sei nur Geduld notwendig. Die Palette an Produktneuheiten sowie steigende Vertragsvolumina dürften sich in den kommenden Quartalen in der Gewinnentwicklung bemerkbar machen.

Siemens

Hannover - Die Nord/LB hat Siemens nach Zahlen von "Verkaufen" auf "Halten" hochgestuft und das Kursziel von 57,00 auf 70,00 Euro angehoben. Der Technologiekonzern habe trotz Wirtschaftskrise und rückläufiger Umsätze die Sektorenergebnisse deutlich gesteigert, schrieb Analyst Thomas Wybierek in einer Studie vom Donnerstag. Trotz zurückhaltender Äußerungen vom Management rechne er mit über dem bisherigen Unternehmensausblick liegenden Spartenergebnissen im Geschäftsjahr 2009/10.

SMA Solar Technology

DÜSseldorf - Die HSBC hat SMA Solar Technology nach den Kursverlusten infolge eines Interviews von Vorstandschef Günther Cramer von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel auf 100,00 Euro belassen. Die Kursverluste seien überzogen, schrieb Analyst Christian Rath in einer Studie vom Donnerstag. Die Aussage, dass die Margen sinken könnten, bestätige seine vorsichtige Sichtweise. Im Vorfeld der Senkung der Einspeisevergütung für Solarstrom in Deutschland dürfte der Anlagenbauer für die Solarbranche zu den Hauptprofiteuren steigender Absatzvolumina zählen.

SMA Solar Technology

DÜSseldorf - Die WestLB hat SMA Solar Technology nach ersten Unternehmensprognosen für 2010 von "Reduce" auf "Neutral" hochgestuft und das Kursziel gestrichen. Seine Erwartungen stünden im Einklang mit den Prognosen des Solarunternehmens, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Donnerstag. Er gehe für 2010 von einer Ebit-Marge von 22 Prozent aus. Insgesamt zeige sich noch immer ein positives Bild, wenngleich die Entwicklung schwieriger werden dürfte.

Stmicroelectronics

London - Goldman Sachs hat das Kursziel für Stmicroelectronics nach Quartalszahlen von 7,80 auf 7,40 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Neutral" belassen. Eine gute Umsatzentwicklung habe zu einer deutlich besser als von ihm erwarteten operativen Marge geführt, schrieb Analyst Simon Schafer in einer Studie vom Donnerstag. Der Chiphersteller habe jedoch größtenteils von der allgemeinen Branchenentwicklung profitiert. Die Aktien anderer Unternehmen im Sektor böten mehr Potenzial.

Stmicroelectronics

London - Jpmorgan hat das Kursziel für Stmicroelectronics nach Quartalszahlen von 6,00 auf 6,50 Euro angehoben, die Einstufung aber auf "Neutral" belassen. Die Restrukturierung des Chipherstellers beginne positiv zu wirken, schrieb Analyst Sandeep Deshpande in einer Studie vom Donnerstag. Die überraschend positive Bruttomargen-Prognose für die ersten drei Monate 2010 dürfte zu steigenden Markterwartungen führen. Trotz der günstigen Bewertung dürften Anleger den Titel jedoch meiden, bis eine nachhaltige Erholung bei dem Joint Venture ST-Ericsson erkennbar wird.

Thyssen-Krupp

Frankfurt - Die Commerzbank hat Thyssen-Krupp vor Quartalszahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 31,00 Euro belassen. Dem Stahl- und Rüstungskonzern dürfte mit einem erwarteten bereinigten Vorsteuergewinn von rund 70 Mill. Euro ein guter Start in das Geschäftsjahr 2009/10 gelungen sein, schrieb Analyst Ingo-Martin Schachel in einer Branchenstudie vom Donnerstag. Die voraussichtlich starken Ergebnisse sollten zu steigenden Markterwartungen und Unternehmensprognosen führen. Zusätzliche Unterstützung könnten Fortschritte beim Verkauf von Randaktivitäten bieten.

Wacker Chemie

London - Die Citigroup hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen auf "Buy" mit einem Kursziel von 140,00 Euro belassen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) im Geschäftsjahr 2009 habe seine Erwartungen leicht übertroffen, schrieb Analyst Andrew Benson in einer Studie vom Donnerstag. Der Ausblick sei relativ optimistisch ausgefallen und langfristig könne der Halbleiter-Zulieferer und Chemiekonzern von der weiteren Entwicklung im Solarmarkt profitieren.

Wacker Chemie

DÜSseldorf - Die WestLB hat Wacker Chemie nach vorläufigen Zahlen von "Add" auf "Buy" hochgestuft und das Kursziel auf 138,00 Euro belassen. Die vorläufigen Kennziffern für 2009 hätten ihn auf den ersten Blick enttäuscht, den Anlagehintergrund aber bestätigt, schrieb Analyst Peter Wirtz in einer Studie vom Donnerstag. Die Chemiesparte sollte eine positive Entwicklung nehmen und das Polysilizium-Segment von steigenden Volumina profitieren. Wirtz begründet sein neues Votum mit den jüngsten Kursverlusten.

Wacker Chemie

Frankfurt - Equinet hat die Einstufung für Wacker Chemie nach Zahlen auf "Hold" mit einem Kursziel von 100,00 Euro belassen. Der vorläufige Umsatz des Photovoltaikunternehmens im vierten Quartal habe die durchschnittliche Markterwartung und auch seine Prognose verfehlt, schrieb Analyst Sebastian Growe in einer Studie vom Donnerstag. Zudem warnte er vor dem allgemeinen Risiko eines wirtschaftlichen Rückschlags sowie dem spezifischen Risiko eines Subventionsabbau für Solarstrom in Deutschland.

Wacker Chemie

Frankfurt - Die Commerzbank hat Wacker Chemie nach Zahlen auf "Hold" und das Kursziel vorerst auf 77,00 Euro belassen. Ohne die außerordentlichen Rückstellungen hätte das Chemieunternehmen die Markterwartungen erfüllt, schrieb Analyst Georg Remshagen in einer Studie vom Donnerstag. Zwar enttäuschten die Rückstellungen zunächst, doch ermöglichten sie eine Optimierung der Kostenstruktur und Stärkung der Bilanz. Remshagen überarbeitet derzeit sein Bewertungsmodell und erwägt eine leichte Anhebung seiner Prognosen.

Wacker Chemie

London - Jpmorgan hat Wacker Chemie nach vorläufigen Quartalszahlen von "Neutral" auf "Underweight" abgestuft und das Kursziel von 106,00 auf 85,00 Euro gesenkt. Die Sparte Polysilizium des Chemieunternehmens habe die Markterwartungen um fünf Prozent verfehlt und daher am deutlichsten enttäuscht, schrieb Analystin Heidi Vesterinen in einer Studie vom Donnerstag. Ein anhaltender Preisdruck und Überkapazitäten in der Branche führten zu weiteren kurz- und langfristigen Risken für diesen Unternehmensbereich. Im Jahr 2010 dürfte das Ergebnis um zehn Prozent und damit deutlicher sinken als vom Markt erwartet, der bislang mit einem Rückgang von fünf Prozent rechne.

Wincor Nixdorf

DÜSseldorf - Die HSBC hat Wincor Nixdorf nach einer Investorenveranstaltung von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 49,00 auf 59,00 Euro angehoben. Die mittel- bis langfristigen Wachstumsperspektiven des Herstellers von Geldautomaten und Kassensystemen hätten sich verbessert, schrieb Analyst Richard Schramm in einer Studie vom Donnerstag. Hinzu kämen erstaunlich gute Ergebnisse im ersten Geschäftsquartal. Schramm hob seine Prognosen für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) und den Gewinn je Aktie für die Geschäftsjahre 2009/10 bis 2011/12 um durchschnittlich fünf Prozent an.

Wincor Nixdorf

London - Goldman Sachs hat Wincor Nixdorf nach einer Investorenveranstaltung auf der "Conviction Buy List" und das Kursziel auf 61,00 Euro belassen. Der Hersteller von Kassensystemen und Geldautomaten entwickle seine Produktpalette kontinuierlich weiter, schrieb Analyst Rudolf Dreyer in einer Studie vom Donnerstag. Gerade diese Innovationskraft und der gebotene Service-Mehrwert seien der Schlüssel für die Preissetzungsmacht des Unternehmens. Die neuen Produkte dürften zwar kurzfristig keinen größeren Einfluss haben, doch langfristig zur Aufrechterhaltung des hohen Marktanteils beitragen.

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