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29.01.2009

13:52 Uhr

Analyse

Goldman Sachs empfiehlt Jpmorgan und Keycorp. im Fall einer Bad Bank

Goldman Sachs empfiehlt mit Blick auf die mögliche Gründung einer Bad Bank in den USA die Aktien von Jpmorgan und bei den Regionalbanken die von Keycorp. zum Kauf.

dpa-afx NEW YORK. Goldman Sachs empfiehlt mit Blick auf die mögliche Gründung einer Bad Bank in den USA die Aktien von Jpmorgan und bei den Regionalbanken die von Keycorp. zum Kauf. All jenen Investoren, die zum einen bei Banken nicht so stark untergewichtet sein und sich zum anderen mit vorsichtigem Blick absichern (hedgen) wollten, werde empfohlen, Jpmorgan-Titel zu kaufen, hieß es in einer Studie am Donnerstag. Unter Regionalbank-Aktien seien Keycorp-Titel empfehlenswert.

Die Basis-Annahme von Goldman Sachs ist dennoch, dass die Banken-Werte ihren Boden noch nicht erreicht haben, solange das Wachstum der notleidenden Vermögenswerte nicht gebremst ist, wie es in der Studie hieß. Das bedeute, dass sich kurzfristige Kursrallys zu "ernsthaften Qualen" wandeln könnten. Dabei erinnerten die Analysten an die zweimonatige Rally der Bankaktien im vergangenen Sommer.

Zu den genannten Werten urteilten die Experten: Jpmorgan biete einen besseren Schutz vor Verlusten als U.S. Bancorp. Die BB & T dagegen habe im Vergleich zur Keycorp. zwar eine höhere Ergebniskraft, aber diese Bank habe auch größere Probleme in Kredit-Belangen.

Insgesamt sollten Investoren bei Bankwerten beachten, dass diese Aktien unter anderem folgende Kriterien erfüllen sollten: Sie sollten über Vermögenswerte verfügen, die für Ankäufe der Regierung geeignet seien und auch über Kapital und Reserven verfügen.

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