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16.01.2007

13:50 Uhr

Analyse

Hsbc bleibt positiv für asiatische Märkte

Die Aussichten für die asiatischen Märkte sind nach Einschätzung der Hsbc grundsätzlich positiv, in einigen Regionen sei aber kurzfristig mit Korrekturen wie zuletzt in Thailand oder Indien zu rechnen.

dpa-afx HONGKONG. Die Aussichten für die asiatischen Märkte sind nach Einschätzung der Hsbc grundsätzlich positiv, in einigen Regionen sei aber kurzfristig mit Korrekturen wie zuletzt in Thailand oder Indien zu rechnen. "Für Investoren in diesen beiden Märkten war es ein miserabler Monat", räumten die Experten in einer Studie vom Dienstag ein. Insbesondere in Indien sollten sich Anleger derzeit zurückhalten, da die Bewertungen der Standardwerte nach den jüngsten Kursgewinnen mittlerweile teuer seien. Zudem geben die in der Pipeline stehenden Neuemissionen Grund zur Sorge. Auch Thailand sei kurzfristig mit Vorsicht zu genießen. Die Stimmung der Anleger sei aufgrund der Kapitalkontrollen und politischer Risiken sehr anfällig.

Beide Märkte böten aber langfristig gute Chancen. Zudem sollten Investoren mögliche Korrekturen zum Einstieg oder zum Positionsaufbau nutzen. "Die fundamentalen Daten bleiben in der gesamten Region stark", schrieben die Analysten. Insgesamt werde mit einem Gewinnwachstum der Unternehmen zwischen zehn und 15 Prozent gerechnet.

Insbesondere dem chinesischen Markt bleibt die Hsbc positiv gegenüber eingestellt. Die geplante Vereinheitlichung der Unternehmenssteuern werde für die meisten Unternehmen von Vorteil sein. Auch die Asean-Staaten (Association of Southeast Asian Nations) seien als Anlagegebiet attraktiv - dort gebe es zudem die Chance auf Zinssenkungen. Auch die Bewertungen in Korea seien attraktiv, hier stelle jedoch der starke Won ein Risiko für die Unternehmensgewinne dar.

Eine derzeit neutrale Einschätzung haben die Analysten gegenüber den Märkten Hong Kong und Singapur. Bei Taiwan raten sie zur Vorsicht. "Der Markt in Taiwan reagiert sehr sensibel auf Schwankungen im US-Konsum und politische Unsicherheiten", hieß es zur Begründung. Der Fokus dürfte im kommenden Jahr auf der anhaltenden Aufwertung der asiatischen Währungen, sinkenden Zinssätzen, einer starken chinesischen Wirtschaft und dem deutlichen Gewinnwachstum asiatischer Unternehmen liegen.

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